Statisten gesucht – Warendorf setzt Paul Schallücks Erzählung „Weiße Fahnen im April“ in Szene

Der Warendorfer Autor Paul Schallück, bedeutender Vertreter der deutschen Nachkriegsliteratur und Mitglied der Gruppe 47, hat zehn Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges in seiner Erzählung „Weiße Fahnen im April“ den mutigen Warendorfern Bürgern ein Denkmal gesetzt, die ihre Stadt in den letzten Kriegstagen vor größerer Zerstörung retten konnten. 

Pünktlich zum 825-jährigen Stadtjubiläum und zum 80-jährigen Kriegsende soll diese Erzählung als Bühnenstück inszeniert werden, das am 10. und 11. Mai in Warendorf Premiere feiert. 

Für eine kurze Filmsequenz, die anschließend in die Inszenierung integriert wird, werden ca. 100 Personen jeden Alters gesucht, die als Flüchtlingsstrom über die Emsbrücke an der Emsstraße ziehen. Kostüme können nicht oder nur in sehr geringem Umfang gestellt werden, daher ist eigene Kreativität gefragt, um die Mode der 40er Jahre näherungsweise nachzuempfinden. Unterstützt vom Kulturamt der Stadt Warendorf hofft Regisseurin Heide Bertram, auf eine große Bürgerbeteiligung und viele interessierte Menschen in Warendorf und Umgebung, die auf diese Weise Teil der Inszenierung werden möchten.

Als Termin für die Filmaufnahmen ist Sonntag, 30. März vorgesehen. Ein erstes Informationstreffen für alle Interessierten findet am Donnerstag, 13. März um 19.00 Uhr im HOT (Zwischen den Emsbrücken) statt. Wer bei dem Theater- und Filmprojekt mitmachen möchte, kann sich jetzt bereits beim Kulturamt unter kultur@warendorf.de melden und erhält dort auch weitere Informationen.

Foto: Paul Schallück, © Historisches Archiv Köln