Anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 hat die Linksjugend [’solid] erneut Stolpersteine im Stadtgebiet gereinigt. Mit dieser Aktion erinnert der Jugendverband an die Opfer des Nationalsozialismus und setzt ein klares Zeichen gegen Faschismus, Antisemitismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit.
Stolpersteine stehen für die Namen, Geschichten und Leben der Menschen, die durch das NS-Regime entrechtet, deportiert und ermordet wurden. Durch das regelmäßige Putzen der Steine macht die Linksjugend [’solid] deutlich, dass Erinnerung kein einmaliger Akt ist, sondern eine dauerhafte gesellschaftliche Verantwortung.
„Das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus darf niemals verblassen“, erklärt die Linksjugend [’solid]. „Gerade in Zeiten, in denen rechte Ideologien, Geschichtsrevisionismus und antisemitische Hetze wieder zunehmen, ist es unsere Pflicht, sichtbar zu erinnern und Haltung zu zeigen.“
Die Aktion ist Teil eines kontinuierlichen Engagements der Linksjugend [’solid], Stolpersteine regelmäßig zu pflegen und damit öffentlich daran zu erinnern, wohin Faschismus führen kann. Die Befreiung von Auschwitz mahnt bis heute: Nie wieder Faschismus – in keiner Form.

Foto: Jonah Düpjan

