Um alle Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich die Mitglieder unabhängig ihres Alters, Geschlechtes oder sonstiger Eigenschaften im Warendorfer Wassersportverein e.V. wohl und sicher fühlen, hat der Verein ein „Präventions- und Schutzkonzept zur Vermeidung interpersoneller und sexualisierter Gewalt“ erstellt.
Gestartet ist der Verein vor ca. einem Jahr damit, dass sich der gesamte Vorstand gemeinsam mit Trainerinnen und Trainern aus allen Vereinsbereichen sowie weiteren interessierten Mitgliedern im Rahmen eines Workshops „Prävention zum Schutz vor Gewalt“ umfassend über das Thema informiert und sensibilisiert hat.
Zur Erstellung des Konzeptes wurde die Unterstützung des Kreissportbund Warendorf (KSB) hinzugezogen. Mit Inga Teckentrup, Fachkraft Prävention sexualisierte Gewalt und Schutzkonzepte beim KSB, wurden alle Facetten des Themas behandelt und angemessene Maßnahmen und Verhaltensregeln entwickelt, die nicht nur für das Papier, sondern auch im ganz praktischen Vereinsalltag umsetzbar sind.
Bei konkreten Verdachts- und/oder Vorfällen stehen im Warendorfer Wassersportverein ab sofort drei Ansprechpersonen zur Verfügung. Sie haben eine spezielle Schulung absolviert und sind dadurch gut vorbereitet, um das weitere Vorgehen einschätzen zu können. Sie können konkrete Maßnahmen koordinieren und kennen externe Beratungsstellen. Hauptaufgabe ist es aber schlicht und einfach ansprechbar zu sein und zuzuhören.
Im Ergebnis hat der Wassersportverein nun konkrete Abläufe und gemeinsame Spielregeln für das Miteinander im Verein, damit auch weiterhin alle Mitglieder viel Freude am Wassersport und am gemeinsamen Vereinsleben haben.
Alle Infos zum Thema sowie das Konzept gibt es unter https://wassersport-warendorf.de/verein/gewaltschutz/

Stehen dem Verein nun als Ansprechpersonen zur Verfügung: Manfred Wickert, Elke Watermann und Nina Obst

Im Workshop sensibilisieren sich Vorstand und Trainerteam zum Thema „Prävention zum Schutz vor Gewalt“
Fotos: WWV

