News Ticker

Besser auf eine Ausbildung setzen: Halbjahreszeugnisse für Bewerbung nutzen / IHK berät

Foto: Moeller/IHK

Für die Schülerinnen und Schüler in NRW gibt es heute (6. Februar) die Halbjahreszeugnisse. „Für viele Jugendliche beginnt damit die wichtigste Phase der Berufsorientierung“, erklärt Carsten Taudt von der IHK Nord Westfalen. Der Geschäftsbereichsleiter für Bildung, Fachkräftesicherung und Recht wirbt für die großen Chancen einer beruflichen Ausbildung, die auch finanziell immer attraktiver wird. „Erst einmal arbeiten zu gehen, ist nur vermeintlich der leichtere Weg. Ein Berufsabschluss ist immer die bessere Lösung“, betont er. Eine Ausbildung biete nicht nur größere Perspektiven als eine ungelernte Tätigkeit, sondern lohnt sich auch finanziell. Den Trend hin zu kurzfristigen Jobs, den die BertelsmannStiftung in ihrer Jugendbefragung „Ausbildungsperspektiven 2025“ ausmacht, sieht Taudt deshalb kritisch. Er empfiehlt Jugendlichen, die noch unsicher sind, Beratungsangebote wie die „Passgenaue Besetzung“ der IHK zu nutzen.

Laut Studie der BertelsmannStiftung möchte jeder fünfte Jugendliche nach der Schule direkt arbeiten. „Dabei ist eine Ausbildung die bessere Alternative“, unterstreicht Taudt. Sich zu bewerben, lohnt sich. Bei Fragen unterstützt das Team der Passgenauen Besetzung der IHK. Anke Sültemeyer, Maike Breuer und Niklas Ophey beraten Unternehmen und junge Menschen, unabhängig davon, ob sie demnächst die Schule verlassen oder aktuell an ihrem Studium zweifeln. Sie helfen Jugendlichen, ihre Stärken zu erkennen, unterstützen bei der Bewerbung und vermitteln konkrete Ausbildungsplätze. Mit einem Vorurteil räumt Taudt auf: „Viele, die direkt arbeiten gehen, unterschätzen, wie attraktiv die Vergütung in zahlreichen Ausbildungsberufen längst ist.“ Nach den aktuellen Erhebungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) erhielten Auszubildende in tarifgebundenen Betrieben 2025 durchschnittlich mehr als 1.200 Euro pro Monat. Dies ist ein kräftiger Anstieg um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wer die Passgenaue Besetzung erreichen möchte, findet hier die Ansprechpartnerinnen und -partner: www.ihk.de/nw/passgenau.

Foto: Moeller/IHK

Carsten Taudt, Geschäftsbereichsleiter Bildung, Fachkräftesicherung und Recht bei der IHK Nord Westfalen.