Adventskalender-Aktion verbindet 72 Menschen von 11 bis 93 Jahren

Was während der Corona-Pandemie als kleine Geste gegen Einsamkeit begann, hat sich in den vergangenen fünf Jahren zu einer liebevollen Tradition entwickelt: die Adventskalender-Aktion von Sandra Kerßenfischer und Tanja Houben. „Damals waren viele Menschen allein“, erinnert sich Houben. „Meine Schwester und ich wollten etwas schaffen, das verbindet und Freude bringt.“ Die Idee war so einfach wie wirkungsvoll: 24 Menschen packen jeweils 24 identische kleine Päckchen im Wert von etwa einem Euro – nummeriert von 1 bis 24. Anschließend sortierten die Organisatorinnen die Einsendungen, sodass jeder Teilnehmende einen vollständigen Adventskalender mit 24 Überraschungen zurückerhielt. Die Resonanz war überwältigend. Aus einem Kalender wurden im Folgejahr zwei – und heute, im fünften Jahr der Aktion, sind es bereits drei Adventskalendergruppen. Das bedeutet: 72 Teilnehmende, 1.728 liebevoll verpackte Päckchen und eine Altersspanne von 11 bis 93 Jahren. Viele der Teilnehmenden kennen sich nicht persönlich, und doch verbindet sie in der Vorweihnachtszeit eine gemeinsame Sache: kleine Freuden verschenken und selbst welche bekommen. „Die wundervoll gestalteten Päckchen haben uns auch diesmal beim Sortieren ein Lächeln ins Gesicht gezaubert“, berichten die Initiatorinnen. Die Aktion sei für sie längst „ein Herzensding“ geworden. Mit ihrem Engagement möchten Houben und Kerßenfischer weiterhin Menschen erreichen, die Gemeinschaft und Wärme besonders schätzen. „Wir hoffen, dass diese Geschichte noch mehr Menschen da draußen inspiriert und ein wenig Adventsfreude verbreitet.“ Wer Fragen hat oder die Aktion unterstützen möchte, kann Tanja Houben per E-Mail t.hecker84@web.de erreichen.

Fotos: Tanja Houben