Bastelmaterial und Süßes nicht nur für Kita-Kinder

Foto: WAKAGE

Warendorf. „Guck mal, da kommt der Prinz.“ Die wenigen Kinder der Notbetreuung bekamen hinter den Fensterscheiben große Augen, als plötzlich Prinz Frank I. „das Sangesoriginal vom Josephs-Hospital“ zusammen mit seinem Hofmarschall Volker Brügge vor der Tür des Kindergartens stand.

Da der Rosenmontag, der Tag, an dem die Kinder traditionell beim Umzug Süßes vom Prinzen und seinem Gefolge bekommen, in diesem Jahr ausfallen muss, haben sich sechs Karnevalvereine Warendorfer Karnevalsgesellschaft, Bürgerausschuss Warendorfer Karneval, Warendorfer Möhnen, HaBaKa, KC Stusa und Altstadtfunken Nase Rot etwas einfallen lassen. Zum einen gab es für alle Kita-Kinder und die Kinder der ersten Grundschulklasse einen großen Bastelbogen mit Narrenkappe und Karnevalsorden zum selber ausmalen und ausschneiden. Denn schon den diesjährigen Sessionsorden „Corona trifft auf Karneval – der Frohsinn bleibt in jedem Fall“ haben die sechs Vereine gemeinsam aufgelegt. Natürlich durfte auch die süße Tüte für jedes Kind nicht fehlen. Überwiegend aus den eigenen Vereinskassen aber auch Dank finanzieller Unterstützung der Volksbank und der Komtax Steuerberatungsgesellschaft konnten neben dem Bastelbogen mehr als 2.000 Tüten mit Süßigkeiten gepackt werden. Ergänzt wurden die großteils neu eingekauften Artikel aus Gründen der Nachhaltigkeit mit Wurfmaterial des vergangenen Jahres, das witterungsbedingt nicht geworfen wurde, aber auch im Jahr 2021 noch Monate haltbar ist.

So wurden an insgesamt 21 Kindergärten und Grundschulen im Warendorfer Stadtgebiet sowie in Einen und Müssingen große Kartons nicht vom Prinzenwagen, sondern aus einem PKW geladen. Mit großer Dankbarkeit wurde das Material an den jeweiligen Gebäudeeingängen in Empfang genommen, um es anschließend über die eigenen Verteilerwege den Kindern zukommen zu lassen. „Da werden sich die Kinder aber freuen“, war bei jedem Besuch zu hören.

Statt mit dem sonst üblichen großen Gefolge waren Prinz Frank „das Sangesoriginial vom Josephs-Hospital“ (r.) und sein Hofmarschall Volker Brügge Corona-konform nur zu zweit und mit Maske zu insgesamt 21 Stationen unterwegs.

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