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Baugebiet In de Brinke – Erster Spatenstich

Foto: Pixabay.de

Im Warendorfer Nordwesten, nördlich des Milter Kreisels, entsteht mit dem Baugebiet „In de Brinke“ ein neuer Stadtteil in Warendorf, welcher Platz für rund 500 Wohneinheiten umfasst und somit etwa 1.500 Menschen eine neue Heimat bieten wird. Das Gebiet hat eine Gesamtgröße von ca. 19,5 ha.

Im Gebiet werden über 170 Baugrundstücke erschlossen, welche mit Einfamilien- und Doppelhäusern sowie mit Mehrfamilienhäusern bebaut werden können. Da die Stadt Warendorf die Kosten der Erschließung finanziert, ist es ihr im Zuge der Umlegung möglich, etwas mehr als die Hälfte der Grundstücke selbst zu vermarkten. Die anderen Grundstücke befinden sich im Privateigentum.

Die Vermarktung durch die Stadt ist ab Anfang April geplant. Interessenten können sich schon jetzt beim Team Liegenschaften der Stadt Warendorf melden.

Auf sieben Mehrfamilienhausgrundstücken, die von der Stadt Warendorf der Wohnungsbaugenossenschaft Warendorf zur Verfügung gestellt wurden, werden durch die Genossenschaft Sozialwohnungen errichtet werden. Zudem werden im Gebiet durch die Kirchengemeinde St. Laurentius und die Stadt Warendorf Flächen für ein Mehrgenerationenwohnprojekt zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird durch eine neu gegründete Genossenschaft umgesetzt. Insgesamt wird mit der Errichtung von ca. 100 Wohnungen im sozialen Wohnungsbau gerechnet.

Im Gebiet sind auch die Voraussetzungen für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses Nord sowie den Bau eines viergruppigen Kindergartens geschaffen worden.

Die Gesamterschließung gliedert sich in die äußere Erschließung (Kanal „Milter Straße“, Kanal Kreisverkehr, Regenrückhaltebecken mit Zuleitung, Linksabbiegespur „Stadtstraße Nord“) und die innere Erschließung (Abschnitte Südwest, Südost und drei Bauabschnitte im Norden). Die Erschließung erfolgt Abschnittsweise. Ziel ist es, so früh wie möglich einzelne Bauabschnitte für die Bebauung freizugeben.

  • Heute beginnt die Erschließung des südlichen Teils des Baugebietes. Für die Erschließung dieses ersten Teils wird ein Jahr benötigt.

  • Die Vortriebsarbeiten des Schmutzwasserkanals in der „Milter Straße“ und unter dem Kreisverkehr durch die Fa. Hugo Schneider, Hamm und Fa. Batteux, Münster werden fristgerecht im März abgeschlossen.

  • Die Bauarbeiten zur Herstellung der Abbiegespur „Stadtstr. Nord“ durch die Fa. Unverfehrt, Bad Laer enden plangemäß im April.

  • Die Bauzeit für den südlichen Teil der inneren Erschließung (Abschnitte 1 und 2) als Baustraße durch die Fa. Altefrohne, Warendorf und Fa. Depenbrock, Greven dauert von März bis Oktober; ab diesem Zeitpunkt ist eine Bebauung der Grundstücke möglich.

  • Das Regenrückhaltebecken wird von Sommer bis Herbst gebaut (Fa. Altefrohne).

  • Für den nördlichen Teil der inneren Erschließung läuft derzeit noch eine öffentliche Ausschreibung. Die Auftragsvergabe für diesen zweiten Teil soll noch im ersten Quartal dieses Jahres erfolgen. Die Erschließung soll sich nahtlos an den ersten Teil anknüpfen und weitestgehend in 2021 abgeschlossen werden.

  • Für die gesamte innere Erschließung des Baugebietes ist aufgrund seiner Größe mit einer Bauzeit von zwei Jahren zu rechnen.

  • Der Endausbau erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, in Abhängigkeit vom Fortschritt der Bebauung; gleiches gilt für die abschließende Begrünung des Gebietes und die erforderlichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.

  • Die Wärmeversorgung des neuen Stadtteils soll durch ein innovatives und umweltfreundliches Wärmeversorgungssystem, ein sogenanntes „kaltes Wärmenetz“ erfolgen. Dabei stellen die Stadtwerke Warendorf den Verbrauchern zentral Erdwärme aus über 100 Wärmebohrungen zur Verfügung. Dieses Wärmekonzept ist somit weitestgehend klimaneutral und hat auch entscheidende finanzielle Vorteile gegenüber herkömmlichen Heizungsvarianten.

Die Gesamterschließungskosten betragen rd. 13 Mio. € (Baustraße, Straßenendausbau, Geh-/ Radwege, Kanal, Beleuchtung, Spielplatz, BG-Begrünung, Ausgleich & Ersatz).

Bauvolumen:

  • ca. 20.000 m² Erschließungsstraßen

  • ca. 6.000 m² Geh- und Radwege

  • ca. 6.300 m Entwässerungsleitungen

  • Regenrückhaltebecken mit 3.500 m³ Stauvolumen

  • ca. 160 Schächte und Bauwerke

  • 16.000 m Versorgungsleitung Strom, Wasser, Wärme

  • Glasfaserversorgung durch verschiedene Anbieter

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