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Breitbandausbau in der Kernstadt

Nach der Errichtung des Glasfasernetzes in den Warendorfer Ortsteilen besteht nun Aussicht auf eine deutliche Verbesserung der Internet-Bandbreite in der Kernstadt, den Gewerbegebieten und auch in den Bauerschaften.

„Warendorf wird spätestens 2019 flächendeckend eine Internet-Bandbreite von mind. 50 MB/s im Download vorweisen können.“ Diese erfreuliche Nachricht konnte Bürgermeister Axel Linke nach vielen Gesprächen mit den vor Ort tätigen Netzbetreibern nun verkünden.

In den nächsten Monaten werden gleich zwei Netzbetreiber in der Kernstadt einen Infrastrukturausbau vornehmen. „Die Deutsche Telekom und innogyTelNet werden in Warendorf aktiv und sorgen für schnelleres Internet.“, freut er sich. Die Netzbetreiber werden sich dabei den Markt in Warendorf ungefähr hälftig aufteilen.

Insbesondere der Warendorfer Norden und die Unternehmen in den Gewerbegebieten werden davon profitieren. Dabei kommen auch moderne Glasfaserkabel zum Einsatz.

„Wir werden an den bestehenden Kabelverteilerschränken neue Multifunktionsgehäuse errichten. Dort werden die Lichtsignale von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und über das bestehende Kupferkabel in die Häuser gebracht. Um diese Kupferleitung schneller zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz.“, erklärt Carsten Lagemann, Geschäftsführer der innogyTelNet. Die Westnetz GmbH, Verteilnetzbetreiber der innogy, wird die Bautätigkeiten durchführen.

„Wir freuen uns, dass allein die Deutsche Telekom ca. 4.500 Warendorfer Haushalten eine deutlich bessere Bandbreite für den Zugang in die digitale Welt bieten kann“, bestätigt Gregor Vos, Regio-Manager der Deutschen Telekom. In Freckenhorst profitieren weitere 2.400 Haushalte von dem Ausbau. Die Planungen laufen bereits bei beiden Unternehmen auf Hochtouren, spätestens im Frühjahr 2018 soll der Ausbau abgeschlossen sein. Lediglich der „Nahbereich“ – ein Bereich von ca. 500 Metern um die Vermittlungsstelle am Ostwall – kann aus rechtlichen Gründen erst 2019 in Angriff genommen werden. innogyTelNet und die Telekom führen derzeit Gespräche, um gemeinschaftlich einen bestmöglichen Ausbau im Sinne der Warendorfer Bürgerinnen und Bürger zu planen.  

Für Bürgermeister Axel Linke sind die Ankündigungen der beiden Netzbetreiber ein großer Schritt bei der Bereitstellung einer zeitgemäßen Breitband-Infrastruktur: „Teilweise erreichen die Haushalte und Unternehmen in den Randbereichen der Kernstadt heute weniger als 2 MB/s im Download. Demnächst werden es mindestens 50 MB/s sein, ein Quantensprung!“

Neben dem Vectoringausbau in der Kernstadt können sich auch die Haushalte und Unternehmen in den Warendorfer Bauerschaften mittelfristig auf ein deutlich schnelleres Internet freuen. Gemeinsam mit den anderen kreisangehörigen Städten und Gemeinden und dem Kreis hat die Stadt Warendorf ein Förderprojekt angeschoben, das eine Versorgung mit mindestens 50 MB/s auch außerhalb der Ortsteile sicherstellen wird. Die entsprechende Ausschreibung wird gerade vorbereitet, der Ausbau soll ebenfalls 2018 beginnen.

„Wenn diese Projekte alle planmäßig umgesetzt werden können, haben wir spätestens 2019 eine flächendeckende Versorgung von mehr als 50 MB/s. Spitzenreiter sind dabei unsere Ortsteile. Durch die dortige Glasfaserinfrastruktur sind der Bandbreite nach oben fast keine Grenzen gesetzt“, blickt Bürgermeister Linke optimistisch in die Zukunft.

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