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Ein Hauch von Roncalli: Vater-Kind-Wochenende des Beelener Familienzentrums

Am letzten Wochenende im August stand das zweite Vater-Kind-Wochenende des Beelener Familienzentrums auf dem Programm. Die Nachfrage bei Britta Sobkowiak vom Verein Eltern für Kinder e.V. war zu Beginn des Jahres so groß, dass sich die erste Gruppe schon Ende Mai auf den Weg in die evangelische Jugendbildungsstätte nach Nordwalde machte. Wie schon im Mai wurden die zehn Väter und 20 Kinder von Diplom-Sozialarbeiter Dirk Ackermann und seinem Team in der Jubi schon gespannt erwartet. Nachdem die Zimmer bezogen und die Namens- und Türschilder gebastelt waren, ging es schon zum gemeinsamen Abendessen. Danach war auf dem nah gelegenen Spielplatz genug Zeit und Gelegenheit, sich näher kennenzulernen. Dies fällt Kindern erfahrungsgemäß ja etwas leichter. Aber auch die Väter hatten sich schnell gefunden, da die meisten sich schon vom letzten Vater-Kind-Wochenende im vergangenen Jahr kannten.

Am Samstag stand der gesamte Tag unter dem Motto Zirkus. Am Vormittag wurden Verkleidungen und unterschiedlichste Kostüme ausprobiert. Die einzelnen Darbietungen wurden nochmal geübt, damit bei den waghalsigen Vorführungen nichts dem Zufall überlassen blieb. An dieser Stelle sei noch gesagt, dass alle Vorführungen ohne Netz und doppelten Boden dargeboten wurden. Zirkus ist aus pädagogischer Sicht ein sehr anspruchsvolles Thema. Aus diesem Grund hatten sich die Väter im Vorfeld auch zu zwei Vortreffen im Kindergarten versammelt.

Nach dem Mittagessen und einer wohlverdienten Mittagspause, in der alle Artisten und Akrobaten nochmal in sich gehen konnten, war es dann endlich soweit. Um Punkt 15 Uhr eröffnete der Zirkusdirektor die Vorstellung, auf die alle so lange gewartet hatten. Das Lampenfieber war bei allen Beteiligten spürbar. Wildpferde galoppierten durch die Manege, die bei bestem Wetter natürlich draußen aufgebaut wurde. Löwen sprangen durch brennende Reifen, ein Schlangenbeschwörer lockte durch sein Flötenspiel eine Riesenschlange aus seinem Reisekoffer. Die Zauberer versetzten das Publikum in unglaubliches Staunen. Der zaubernde Pinguin bot sogar noch eine unfassbare Entfesselungsnummer. Tänzer, Akrobaten, Turner und nicht zuletzt die Seifenblasen-Akrobaten verzauberten diesen Nachmittag und sorgten zeitweise für einen Hauch von Roncalli auf der sonnigen Wiese vor der Jugendbildungsstätte.

Beim anschließenden Grillen wurden alle Nummern nochmal genau analysiert und auf ihre Echtheit geprüft. Am späten Abend half dem ein oder anderen Artisten auch kein doppelter Boden mehr. Die Müdigkeit zwang zu guter Letzt doch alle kleinen und großen Darsteller ins Bett. Am Sonntagmittag machten sich alle wieder auf den Heimweg nach Beelen, um Mama von ihrem großen Auftritt zu erzählen.

 

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