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Lesung: Osterende am 23.01. im Westpreußisches Landesmuseum

23. Januar um 18:00 - 20:00

Westpreußen, Spätsommer 1939. Freddy Rebuscheit und seine Kusine Frizi lieben sich – doch niemand darf es erfahren. Ebenso nicht, dass Freddys Schwester Mia epileptische Anfälle hat, denn die neuen Machthaber verfolgen ein gefährliches Gesundheitsideal. Die Familie steht nicht nur wegen des heraufziehenden Krieges vor großen Herausforderungen. Im Land Hadeln (Niederelbe) verzweifelt zur selben Zeit Henri Gerckens an seiner ersten Liebe. Gemeinsam mit seiner Tante Jette riskiert er sein Leben, um einem Regimegegner Unterschlupf zu gewähren. Krieg und Flucht führen die Familien Rebuscheit und Gerckens 1951 zusammen. Als eine Heirat ihre Lebensläufe verknüpft, kommt zum Ausbruch, was sich über zwölf Jahre aufgestaut hat.

„Osterende“ ist ein unterhaltsamer und zugleich erhellender Familienroman. Geschrieben hat ihn Ulli Flessel: Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich der ehemalige Lektor und Hochschulprofessor Ulrich Huse, seit Anfang 2003 in Stuttgart wohnhaft. Nach zahlreichen Fachpublikationen hat Huse nun seinen ersten Roman veröffentlicht. Dem Autor gelingt es, die Zeitgeschichte mit dem Alltag seiner Figuren lebendig zu verknüpfen. Die multiperspektivische Erzählweise von „Osterende“ erlaubt es Leserinnen und Lesern, das Geschehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln hautnah zu mitzuerleben. Rasch wird dabei deutlich, dass die Themen dieses Familienromans – Flucht, Ausgrenzung und persönliche Verantwortung – heute wieder brandaktuell sind.

Lesung: Osterende

23. Januar 2026, 18.00 Uhr, Westpreußisches Landesmuseum, Eintritt 5.00 Euro

Ulli Flessel, Stuttgart

 

Details

  • Datum: 23. Januar
  • Zeit:
    18:00 - 20:00

Veranstaltungsort