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Vorstellung des Buches „Die Synagogengemeinde Warendorf 1771-1940“

12. September um 17:00

Der Kreisgeschichtsverein Beckum-Warendorf stellt am 12.9. im Warendorfer Elsbergforum das Buch seines 2019 verstorbenen Vorstandsmitglied Dr. Ekkehart Gühne vor. Das Werk wurde von Prof. Dr. Paul Leidinger und Dr. Knut Langewand aus dem Nachlass herausgegeben. Es behandelt die Geschichte der Synagogengemeinde Warendorf mit den dazugehörigen Städten und Gemeinden Warendorf, Freckenhorst, Harsewinkel, Beelen, Westkirchen und Hoetmar von 1770 bis 1940.

Auf breiter Quellengrundlage wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde und ihrer Mitglieder, ihre rechtliche Stellung von der fürstbischöflichen Zeit über das 19. und 20. Jahrhundert bis zur Auslöschung durch die NS-Diktatur aufgezeigt. Dabei spielen u.a. der Bau der Synagoge an der Freckenhorster Straße, die finanziellen und schulischen Verhältnisse der Gemeinde und die allgemeine Situation der Juden in der Warendorfer bürgerlichen Gesellschaft eine Rolle.

So will das Buch die das jahrhundertelange deutsch-jüdischen Zusammenleben in Warendorf aufarbeiten und zugleich die Erinnerung an das gewaltsame Ende dieses Miteinanders durch die NS-Diktatur wachhalten.

Der Verfolgung und Auslöschung der Juden durch die NS-Diktatur 1933-1945 ist ebenso ein besonderer Schwerpunkt des Buches gewidmet wie den Schicksalen der dem Holocaust Entkommenen und dem Neubeginn jüdischen Lebens in Warendorf nach 1945.

 

Vorstellung des Buches

„Die Synagogengemeinde Warendorf vom Landesrabbinat 1771 bis zur Auslöschung durch die NS-Diktatur 1940 und das Fortleben nach 1945“ (Autor: Dr. Ekkehart Gühne †)

Montag, 12. September 2022

17:00 Uhr im Elsbergforum

Freckenhorster Str. 4, 48231 Warendorf (Eingang links neben Tchibo)

Details

Datum:
12. September
Zeit:
17:00

Veranstaltungsort

Elsbergforum Warendorf
Freckenhorster Str. 4
Warendorf, 48231
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