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Vortrag im Westpreußischen Landesmuseum

15. Oktober @ 18:00

Vortrag im Westpreußischen Landesmuseum

Am Donnerstag, 15.10.2020, spricht Frau Dr. Beate Störtkuhl im Rahmen des Begleitprogramms zur aktuellen Sonderausstellung im Westpreußischen Landesmuseum um 18:00 Uhr über „Gdynia und Danzig – politische und architektonische Konkurrenzen an der Ostsee“. Infolge des Ersten Weltkriegs erlangte Polen seine staatliche Souveränität wieder; im Januar 1920 traten die Beschlüsse des Versailler Vertrags in Kraft, in denen der Zweiten Polnischen Republik ein etwa 75 km langer Küstenabschnitt an der Ostsee zugesprochen wurde, der kurz hinter Sopot (Zoppot) begann. Danzig mit seiner mehrheitlich deutschen Bevölkerung erhielt den Status eines selbständigen Staatsgebildes unter der Aufsicht des Völkerbunds. Als Polen 1921 begann, das ehemalige Fischerdorf Gdynia zu einer eigenen Hafenstadt auszubauen, wurde diese Konkurrenz für den Danziger Hafen auf deutscher Seite argwöhnisch beobachtet und kommentiert.

Der Vortrag untersucht, wie sich der politische Antagonismus zwischen Danzig, dem „Bollwerk des Deutschtums“ und Gdynia, der „Bastion der polnischen Ostsee“, in Architektur und Städtebau widerspiegelte.

PD Dr. Beate Störtkuhl ist Kunsthistorikerin und Wissenschaftskoordinatorin am Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa in Oldenburg. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen die Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts und die neuere Kunstgeschichte Ostmitteleuropas.

Der Eintritt beträgt 2,50 Euro.
Aufgrund der Hygienebestimmungen und der begrenzten Teilnehmerzahl wird um eine vorherige Anmeldung gebeten (Tel.: 02581/927770).

Details

Datum:
15. Oktober
Zeit:
18:00

Veranstaltungsort

Westpreußisches Landesmuseum in Warendorf
Klosterstraße 21
Warendorf,
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