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Gottesdienste fallen aus – Seelsorge wird eingeschränkt

Münster. Der stellvertretende Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Münster Thomas Groll hat seinen Gemeinden und Einrichtungen in einem Anschreiben zum Umgang mit dem sich ausbreitenden Coronavirus empfohlen, alle Veranstaltungen und Gruppenzusammenkünfte, auch die Gottesdienste bis auf Weiteres ausfallen zu lassen. „Es fällt mir schwer, diesen Schritt gehen zu müssen. Im Angesicht der fortschreitenden Infektionszahlen und im Blick auf die Empfehlungen der Experten ist es nun aber wichtig, unser Augenmerk darauf zu richten, was dem Gemeinwohl dient und was jetzt unser ‚Gottesdienst im Alltag der Welt‘ sein kann“, erläutert der zurzeit leitende Pfarrer des Evangelischen Kirchenkreises. Den Verantwortlichen in den Gemeinden schlägt er vor, die Kirchen zu den Gottesdienstzeiten für das persönliche Gebet offen zu halten.

„Um die Durchführung von Beerdigungen muss sich niemand Sorgen machen. Dafür wird trotz gewisser Einschränkungen selbstverständlichweiterhin gesorgt“, betont Groll.

Von nicht zwingend notwendigen persönlichen Seelsorgebesuchen wird den Pfarrerinnen und Pfarrern bis auf Weiteres abgeraten. „Wir wollen aber trotzdem für die Menschen da sein“, so Groll. Die Möglichkeit Beratung, Beistand und Seelsorge zu erfahren, soll weiterhin bestehen. Für telefonische Seelsorgegespräche werden die Pfarrerinnen und Pfarrer in den Gemeinden zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus steht die Telefonseelsorge unter der Rufnummer 0800/1110111 zur Verfügung. Ebenso besteht die Möglichkeit der Mail- und Chatseelsorge über www.telefonseelsorge.de.

Zudem wird hingewiesen auf den Krisenkompass der Telefonseelsorge unter krisen-kompass.app.

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