29 Damen der KFD St. Josef Warendorf machten sich vom 18. bis 21. September auf den Weg nach Potsdam und erlebten dort abwechslungsreiche Tage mit Kultur, Geschichte und vielen gemeinsamen Eindrücken.
Bereits auf der Hinfahrt wartete mit dem Schloss Ribbeck ein erster besonderer Programmpunkt. Das Havelland ist eng mit dem Namen Theodor Fontane und seinem berühmten Gedicht vom „Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ verbunden. Die Gruppe besichtigte unter anderem die Dorfkirche, in der an den legendären Birnbaum erinnert wird, und besuchte das Schloss Ribbeck. Bei Kaffee und Birnenkuchen konnten sich die Teilnehmerinnen auf die bevorstehenden Tage einstimmen.
In Potsdam stand anschließend die historische Innenstadt im Mittelpunkt. Bei einer Stadtführung lernten die Warendorferinnen zahlreiche Sehenswürdigkeiten kennen. Vom Alten Markt mit der Nikolaikirche und dem Landtag Brandenburg führte der Weg über das Filmmuseum, den Neuen Markt und den Stadtkanal bis zum Holländischen Viertel. Besonders beeindruckend zeigte sich die historische Mitte Potsdams, die in den vergangenen Jahren aufwendig wiederhergestellt wurde. Das Holländische Viertel mit seinen kleinen Geschäften, Cafés und Bars lud anschließend zum Bummeln und Verweilen ein.
Ein weiterer Höhepunkt der Reise war eine vierstündige Inselrundfahrt über die Havelseen. Vom Schiff aus konnten die Frauen die abwechslungsreiche Fluss- und Seenlandschaft rund um Potsdam genießen. Vorbei ging es unter anderem an Caputh und Werder sowie an zahlreichen Schlössern, Herrenhäusern und historischen Parkanlagen. Zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke gehörten Schloss Caputh, der Neue Garten mit Schloss Cecilienhof und dem Marmorpalais, der Park Glienicke sowie das Babelsberger Schloss.
Nach der Schifffahrt ging es weiter zum Park Sanssouci. Dort blieb ausreichend Zeit, die weitläufige Parkanlage auf eigene Faust zu erkunden. Einige Teilnehmerinnen besuchten das Neue Palais oder das Chinesische Haus, andere nutzten die Gelegenheit für einen Spaziergang durch die Gartenanlagen. Auch das Grab Friedrichs des Großen am Schloss Sanssouci wurde besucht – traditionell liegen dort bis heute Kartoffeln auf dem Grab des „Alten Fritz“.
Auf der Rückfahrt stand schließlich noch der Neue Garten am Heiligen See auf dem Programm. Die weitläufige Parkanlage mit ihren historischen Gebäuden, darunter das Marmorpalais und Schloss Cecilienhof, bot noch einmal zahlreiche interessante Eindrücke. Vom Marmorpalais eröffnete sich zudem ein schöner Blick über den Heiligen See auf die Berliner Vorstadt mit ihren repräsentativen Villen.
Mit vielen gemeinsamen Erlebnissen, interessanten Eindrücken und sicherlich auch zahlreichen Gesprächen im Gepäck traten die 29 Teilnehmerinnen anschließend die Heimreise nach Warendorf an.

Foto: KFD St. Josef
