Am vergangenen Sonntag fand in der voll besetzten Klosterkirche der Stadt Warendorf ein beeindruckendes Konzert für die Menschenrechte statt, organisiert von der Amnesty-Gruppe Warendorf. Trotz des Endspiels der Handballeuropameisterschaften der Männer am frühen Abend konnte die Veranstaltung die Besucherinnen und Besucher anziehen, die sich für die wichtigen Themen der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit interessierten, aber auch sicherlich in den Genuss der wunderbaren Musik kommen wollten. Künstler und Musiker sind weltweit oft entscheidende Motoren für Demokratie, Menschenrechte und gegen Rassismus, was aktuell eindringlich der Erfolg des Protestsongs von Bruce Springsteen zeigt. Auch in Warendorf begeistert die amnesty Gruppe seit vielen Jahren durch die Konzerte immer wieder Menschen dafür sich mit den Anliegen von Amnesty auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch den Vorsitzenden der Amnesty-Gruppe, Konrad Schoppmann. Er freute sich über die große Besucherzahl und dankte besonders den Künstlern für ihr Kommen. „Sie sind heute hierhergekommen, um sich musikalisch berühren zu lassen, aber auch um zu zeigen, dass Sie den Verächtern der Menschenrechte nicht das Feld überlassen möchten. Mit Ihrer Spende und eventuell auch mit Ihrer Unterschrift können Sie ein Zeichen für die Menschenrechte setzen. Dafür gilt Ihnen unser herzliches Dankeschön.“ In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung der Menschenrechte und die Notwendigkeit, sich für deren Schutz und Förderung einzusetzen. Schoppmanns engagierte Worte schufen eine Atmosphäre der Offenheit und des Miteinanders, die die Anwesenden auch dazu animierte die ausgelegten Petitionen zu unterschreiben. Ulrich Grimpe, hochkarätiger Kirchenmusiker und die Sängerinnen und Sänger des Vokalensembles unerho:rt! unter Mitwirkung von Walter Barth, Frank Hankemann, Renate Kortenjann, Marcel Lange, Stephanie Lütke Brintrup, Matthias Tacke, Stefanie Waldikowski und Judith Witte gestalteten dann abwechselnd den frühen Abend. Ihre Darbietungen des Vokalensembles zeichneten sich durch eine beeindruckende Harmonie und emotionale Intensität aus. Die Gruppe verstand es, mit ihren Gesangseinlagen sowohl Freude als auch Nachdenklichkeit zu erzeugen. Die Zuhörer waren sichtlich berührt und belohnten die Darbietungen mit großem Applaus. Ein weiteres Highlight des Abends war der Auftritt des Organisten Ulrich Grimpe, der mit seinem virtuosen Spiel die Kirche zum Klingen brachte. Seine musikalischen Beiträge, die sowohl klassische als auch moderne Werke enthielten, waren durch seine geniale Interpretation ein Hörgenuss. Die Kombination aus Gesang und Orgelmusik schuf eine unvergessliche Atmosphäre, die den Abend zu einem besonderen Erlebnis machte. In dieser Kombination war erstmals ein Klosterkonzert der amnesty Gruppe gestaltet und der große Erfolg gab den Organisatoren recht, diesen Schritt des Konzertprogramms zu wagen. Den Ausklang des Abends bildeten eindrucksvolle Texte, die von Pfarrer Peter Lenfers vorgetragen wurden. Sie regten zum Nachdenken an und luden die Anwesenden ein, sich mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen, denen sich Menschen weltweit gegenübersehen. Lenfers‘ einfühlsame Darbietung rundete den Abend ab und hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Zuhörern. Insgesamt war das Konzert für die Menschenrechte ein voller Erfolg, das nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich überzeugte. Es zeigte einmal mehr, dass Kunst und Musik wichtige Plattformen sind, um für die Rechte der Menschen einzutreten und eine solidarische Gemeinschaft zu fördern. Die Amnesty-Gruppe Warendorf hat mit dieser Veranstaltung ein starkes Zeichen gesetzt und die Anwesenden dazu inspiriert, sich weiterhin für die Menschenrechte einzusetzen. Unter amnesty_warendorf ist die Gruppe bei Instagram vertreten. Dort sind auch immer alle aktuellen Aktionen und Termine eingetragen. Auch das Angebot von offenen Stammtischtreffs ist dort immer aufgeführt. Die Gruppe würde sich freuen, wenn viele diese Seite abonnieren.

Unser Foto zeigt von links Pfarrer Peter Lenfers von der Gruppe unerhört Frank Hankemann, Judith Witte, Stefanie Waldikowski, Matthias Tacke, Walter Barth, Konrad Schoppmann, Amnesty, Ulrich Grimpe, Kirchenmusiker und vorne kniend von der Gruppe unerhört Renate Kortenjann und Marcel Lange.
Foto: Amnesty-Gruppe Warendorf

