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Landratskandidat Dennis Kocker im Gespräch mit Jungunternehmer

Landratskandidat Dennis Kocker im Gespräch mit Jungunternehmer Jonas Averesch – Gründer und Selbstständige brauchen mehr Unterstützung vom Kreis.
 
Jonas Averesch ist sauer – der 30-jährige Jungunternehmer fühlt sich von der Politik im Kreis im Stich gelassen. 2018 gründete er sein Flüssiggasunternehmen, seitdem wächst die Firma stetig. Heute kann der Geschäftsführer zu seinem Betrieb zwei LKWs und fünf Mitarbeiter zählen. Zwei Stellen davon hat er während der Corona-Krise neu geschaffen und dadurch junge Menschen aus der Arbeitslosigkeit und der Kurzarbeit herausgeholt. „Wir haben viel geschafft in den letzten zwei Jahren. Ich habe kein Verständnis dafür, dass die Politik jungen Gründern, die Arbeitsplätze schaffen und die Wirtschaft ankurbeln, so viele Steine in den Weg legt.“  Was Averesch konkret meint: Auf Kreisebene Genehmigungen zu erhalten und Unterstützung für einen Neuanfang zu erhalten, gestaltet sich mehr als schwierig. „Wir wurden jetzt schon so häufig abgewimmelt oder vertröstet.“ Weder beim Kreisbauamt noch beim Jobcenter haben er und sein Team serviceorientiertes Arbeiten erlebt. Erst über private Kontakte konnte er dann etwas erreichen. „Es kann nicht sein, dass Vitamin B der einzige Weg ist, um Dinge schnell und gut umzusetzen.“ Für Landratskandidat Dennis Kocker ist das unverständlich: „Das System in Verwaltungen muss dringend verbessert werden! Bessere Erreichbarkeit, besserer Service, das sind meine Ziele für die Zukunft. Amt und Verwaltung müssen den Bürgern das Leben leichter, nicht schwerer machen.“
Er kritisiert auch, dass der Kreis um den amtierenden Landrat sich damit brüstet, eine Region des Mittelstands zu sein – „und dann doch nur die großen Unternehmer fördert.“
Der SPD-Politiker hat zu dem Thema eine klare Haltung und deutliche Zielvorstellungen für die Zukunft. Die hat auch Jonas Averesch: „Ich möchte mein Unternehmen noch weiter vergrößern und hoffe, dabei nicht erneut von der Politik ausgebremst zu werden.“ Auf seine Mitarbeiter kann er dabei voll und ganz zählen: „Wir alle leben für die Firma, das macht sich schnell bei den Kunden bemerkbar und kommt natürlich sehr gut an.“ Dennis Kocker ergänzt: „Das ist die Art von serviceorientiertem Arbeiten, die ich in Zukunft auch im Kreishaus realisieren möchte.“
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