Marienschüler trainieren Kontaktaufnahmen mit Unternehmen

Foto: MGW

Warendorf. Forsch oder zurückhaltend? Fest oder Waschlappen? Fein oder Casual? Beim ersten Gespräch, dem ersten Händedruck oder der Auswahl der Kleidung ist es häufig der erste Eindruck, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Richtig bewerben will gelernt sein. Die richtigen Knigge-Kniffe haben die Marienschüler am vergangenen Donnerstag aus erster Hand von Experten aus regionalen Unternehmen mit auf den Weg bekommen.

Justine Weskamp (Technotrans), Daniel Füchte (LVM), Sandra Leinkenjost, Sofie Lütke-Frie und Tim Ansorge (Barmer GEK) simulierten in einem dreistündigen Programm mit allen vier 9. Klassen – anknüpfend an den Deutschunterricht – die optimale Gestaltung von Bewerbungsschreiben, die erste Kontaktaufnahme, Auswahlgespräche und allgemeine Verhaltensregeln in Betrieben.

Das Bewerbungstraining bildete zusammen mit dem Besuch der Berufsorientierungsmesse (BOM) den Abschluss Berufsorientierungsmaßnahmen in der Jahrgangsstufe 9 und gleichzeitig den vorbereitenden Auftakt zur Bewerbungsphase für das zweiwöchige Berufsorientierungspraktikum am Ende des kommenden Schuljahrs.

Als Teilnehmer am Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) haben die Schüler bereits in der 8. Klasse in der Potentialanalyse eigene Stärken kennen gelernt und durch die Projekte „Lernen durch Engagement“, den „Girls-Boys-Day“ und einen weiteren Berufsfelderkundungstag drei verschiedene Berufe kennen gelernt.

Mit den Erkenntnissen aus dem Bewerbungstraining können die Schüler ihre Erfahrungen nun professionell vertiefen. Mit den richtigen Knigge-Kniffen scheint der Traumberuf nun etwas weniger unerreichbar.

von David Feldkämper

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Unser Foto zeigt: (v.l.) Justine Weskamp (Technotrans), Daniel Füchte (LVM), Sandra Leinkenjost, Sofie Lütke-Frie und Tim Ansorge (Barmer GEK) und David Feldkämper (Mariengymnasium). Foto: Gerold Paul

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