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Mit Aufmerksamkeit und Reaktionsschnelligkeit sicher unterwegs: Verkehrssicherheitstraining an der Bischöflichen Realschule Warendorf

„Sicher und selbstständig im Straßenverkehr“ hieß es am Freitag für die Schülerinnen und Schüler der Bischöflichen Realschule in Warendorf. Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) initiiert jedes Jahr diese Aktion, die im Herbst und Frühjahr durch zahlreiche Schulen der Mitgliedskommunen tourt. Ziel ist es, Jugendliche der Klassen 5 und 6 durch Ausprobieren für das Thema Sicherheit im Straßenverkehr zu sensibilisieren und gleichzeitig zu motivieren, Alltagswege selbstständig und aktiv zurückzulegen. Der Kreis Warendorf setzt die Aktion seit dem Jahr 2012 mit der Unterstützung der Kreispolizeibehörde um.

Fokus im Straßenverkehr

Die Mitmachaktion der AGFS unterstützt junge Radfahrerinnen und Radfahrer dabei, mit wachen Augen mögliche Gefahrenstellen zu erkennen und sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. In verschiedenen Modulen lernen die Jugendlichen, Entfernungen und Geschwindigkeiten im Straßenverkehr richtig einzuschätzen. Sie können ihre eigene Reaktionszeit testen und lernen wichtige Verkehrszeichen und -regeln kennen. Die Mädchen und Jungen erkennen, wie wichtig Sichtbarkeit im Straßenverkehr ist. „Die Ausstellung bringt den Kindern auf spielerische Weise näher, wie man sich sicher im Straßenverkehr bewegt und trägt somit zur Stärkung der Verkehrssicherheit im Kreis Warendorf bei“, freut sich Mobilitätsmanagerin Carolin Neuhaus vom Kreis Warendorf.

Besonders viel Spaß machten den Schülerinnen und Schülern die Übungen mit dem Radfahr-Simulator, bei dem reale Verkehrssituationen erprobt wurden, als auch der Reaktionstest des AGFS.

Aktionsstand mit vier Modulen

Im ersten Modul werden Alltagssituationen aus der Sicht eines Radfahrers bzw. einer Radfahrerin nachgestellt. Die Schüler und Schülerinnen treten selbst in die Pedale und erleben, dass sie im Straßenverkehr all ihre Konzentration und Aufmerksamkeit benötigen, um Gefahrenpunkte frühzeitig zu erkennen. Beim Reaktionstest erfahren die Kinder, wie herausfordernd es ist, rechtzeitig auf wechselnde Signale zu reagieren. Wichtige Verkehrszeichen und die dazugehörigen Regeln werden auf einer Karte erklärt. Abschließend untersuchen die Jugendlichen die Wirkungsweise verschiedener reflektierender Materialien wie Warnwesten, denn Sichtbarkeit im Straßenverkehr bedeutet mehr Sicherheit für alle.

Weitere Informationen zur neuen Wanderausstellung finden Sie unter www.agfs-nrw.de.

Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS NRW) setzt sich seit 1993 für die Förderung der aktiven Mobilität ein. Grundlage dafür ist eine sichere, durchgängige und komfortable Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr. Bei der Umsetzung unterstützt die kommunale Arbeitsgemeinschaft ihre Mitglieder mit Fachinformationen, Beratungsangeboten, Kampagnen und Aktionen und bietet ihnen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Als Sprachrohr vertritt die AGFS NRW die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber der Landes- und Bundespolitik und steht zudem im intensiven Austausch mit Akteuren und Akteurinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Verbänden. (Kreis Warendorf)


Auf dem Fahrradsimulator stellten die Schüler verschiedene Alltagssituationen nach. Foto: Kreis Warendorf