
Warendorfer Josephs-Hospital stellt sich auf zusätzliche Patienten ein.
Seit dem 1. April 2025 dürfen rund zwei Drittel der Krankenhäuser im Regierungsbezirk Münster keine sogenannten Revisionsoperationen – also beispielsweise Prothesenwechsel – an Hüft- und Kniegelenken mehr durchführen. Diese strukturellen Änderungen stellen Betroffene vor neue Herausforderungen.
Als zertifiziertes Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung („EPZmax“) hat sich das Team der Abteilung für Orthopädie und Endoprothetik unter der Leitung von Chefarzt Dr. Philipp Ronstedt konsequent auf die neuen Rahmenbedingungen vorbereitet, um Patienten mit entsprechenden Beschwerden adäquat versorgen zu können. Um auch weiterhin eine optimale Behandlung sicherzustellen, wurden zusätzliche Sprechstunden eingerichtet, die sich gezielt an Patienten mit Beschwerden an vorhandenen Endoprothesen richten. Dazu gehören etwa Lockerungen, Instabilitäten oder Infektionen, die eine Wechseloperation erforderlich machen könnten. Gleichzeitig wurden die OP-Kapazitäten erweitert, sodass betroffene Patienten, insbesondere bei starken Schmerzen, zeitnah operiert werden können. Darüber hinaus wurde das medizinische Team durch die Einstellung eines weiteren Facharztes mit ausgewiesener Expertise in der Revisionsendoprothetik verstärkt.
Die spezialisierte Abteilung für Orthopädie und Endoprothetik bietet seit Jahren zertifizierte Behandlungsstandards und stellt sich mit diesen Erweiterungen konsequent auf die neuen Rahmenbedingungen ein.
Erwarten ein steigendes Patientenaufkommen: Das Team der Orthopädie um Chefarzt Dr. Philipp Ronstedt (2. v. l.) mit den Oberärzten Christian Wegmann (links), Nico Lachnitt und dem neuen zusätzlichen Experten für Revisionsoperationen Alexander Pfleiderer (rechts). (Foto: JHW)