„Red-Hand-Day“ im Deutschen Bundestag

Sendker MdB: “Kinder sollen spielen – nicht schießen!”

Berlin/Kreis Warendorf. Der „Red-Hand-Day“ ist für zahlreiche Schulen im Kreis Warendorf ein wichtiger Aktionstag. So nahm der heimische Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker (Westkirchen) bereits mehrere Male dicke Ordner mit „roten Händen“ mit nach Berlin. Weit mehr als 500.000 Rote Hände sind seit dem Start der Rote-Hände-Aktion im Jahr 2003 weltweit gesammelt worden. Darunter auch zahlreiche vom heimischen Abgeordneten. Dem Westkirchener ist es ein besonderes Anliegen, jedes Jahr aufs Neue auf den Einsatz von Kindersoldaten in Kriegsgebieten hinzuweisen. “Kinder sollen spielen – nicht schießen”, bringt er es dann auch ganz schlicht auf den Punkt, als er auf Initiative der Kinderkommission des Deutschen Bundestages im Paul-Löbe-Haus seinen Handabdruck hinterlässt.

Das Symbol der Aktion, die rote Hand, steht dabei für das „Nein“ zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten, von denen es Angaben des Hilfswerks terre des hommes nach weltweit rund 250.000 Jungen und Mädchen gibt. Beeindruckt zeigt sich Sendker auch vom Einsatz vieler Schülerinnen und Schülern, die mit dem Sammeln von Handabdrücken auf den Missbrauch gleichaltriger Kinder und Jugendlicher aufmerksam machen wollen.

Zum Hintergrund:

Der „Red-Hand-Day“ ist der globale Aktionstag gegen den Missbrauch von Kindern und findet jedes Jahr am 12. Februar statt. Er erinnert an das Inkrafttreten eines wichtigen Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention am 12. Februar 2002. Dieses soll Kinder unter 18 Jahren vor Krieg und Gewalt schützen. Die gesammelten Handabdrücke werden an die Vereinten Nationen weitergeleitet.