Reinhold Sendker MdB besuchte Kalksandsteinwerke in Warendorf

Foto: Wahlkreisbüro Reinhold Sendker MdB

Reinhold Sendker MdB bei den Kalksandsteinwerken Westfalen-Lippe und Warendorfer Hartsteinwerken Schräder & Kottrup GmbH & Co. KG im Gespräch:

Gute Infrastruktur und bessere gesetzliche Grundlagen gefordert

Warendorf. Dass eine gute Infrastruktur für die Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsstandortes unverzichtbar sei, davon zeigte sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker (Westkirchen) überzeugt. Anlässlich eines Unternehmergesprächs mit Dr. Hans Georg Leuck, Geschäftsführer der BMO KS-Vertrieb und Kalksandsteinwerke Westfalen-Lippe, und den Vertretern der beiden Gesellschafter Hans-Dietmar Wolff, Geschäftsführer der Warendorfer Hartsteinwerke Schräder & Kottrup, und Andreas Harre, Geschäftsführer Baustoffwerke Westfalen-Lippe, informierte Sendker, selbst Obmann der CDU / CSU – Bundestagsfraktion im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur seine Gastgeber über die aktuellen Entwicklungen in der Breitbandversorgung und der Realisierung der 5. Mobilfunkgeneration (5 G). Auch der Ausbau der Verkehrsachsen B64 (Umgehung Warendorf) und B475 (Neubeckum/Ennigerloh) wurden intensiv diskutiert. 

Eine große Herausforderung sieht Hans-Dietmar Wolff in den Gesetzen und Verordnungen zum Naturschutz. Die Gewinnung der notwendigen Rohstoffe werde damit stark eingeschränkt, da z. B. die Höchstgrenze der Wassertiefe nicht überschritten werden dürfe und Sandvorkommen nicht mehr abgebaut werden könnten, die zusammen mit Kalk und Wasser zur Herstellung von Kalksandstein dringend benötigt würden.

Weitere Themen waren Umweltschutzmaßnahmen und Förderprogramme des Bundes für die Baubranche. Dr. Leuck wies auf die volkswirtschaftliche Bedeutung des Mauerwerksbaus für den Wohnungsbau in Deutschland hin. Gerade die solide Mauerwerksbauweise trage außerdem aktiv zum Umweltschutz bei, da nachwachsende Rohstoffe wie Holz geschont würden und Mauersteine zudem allein durch ihre natürlichen Eigenschaften den Energiebedarf eines Gebäudes um 10 % senken.

Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass der Dialog weitergeführt werden solle und Dr. Leuck bedankte sich bei Reinhold Sendker für sein starkes Engagement für die Region.

Das Foto zeigt v.l.: Hans-Dietmar Wolff, Reinhold Sendker MdB und Dr. Hans Georg Leuck

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