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Selbsthilfe-Kontaktstelle in Warendorf veröffentlicht Jahresbericht 2020

Kaum Änderungen am äußeren Rahmen, aber inhaltlich so ganz anders als die Berichte der Vorjahre – so lässt sich der Jahresbericht 2020 der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf wohl am besten zusammenfassen.

Nachdem in den ersten zwei Monaten noch Präsenzveranstaltungen stattfanden, entwickelte sich coronabedingt der Rest des Jahres plötzlich ganz anders als geplant.

Zwar konnten einerseits einige Vorhaben nicht umgesetzt werden, zum Beispiel Werbeaktionen mit den lokalen Selbsthilfegruppen in den Akutkrankenhäusern des Kreises. Dafür wurden andererseits neue digitale Formate entwickelt, um den Selbsthilfegruppen im Kreis Austauschmöglichkeiten und Fortbildungen anbieten zu können. Besonders begehrt und auch sehr hilfreich war das Angebot der Kontaktstelle, die Videokonferenz-Programme mit Selbsthilfe-Aktiven einzeln zu üben. So konnte so manche Tücke in der Technik im Vorfeld behoben werden.

Aus Sicht vieler Selbsthilfegruppen stand das Jahr unter dem Motto: “Wie bleiben wir als Gruppe zusammen“? Beratungen hierzu waren ein weiterer großer Schwerpunkt in der Kontaktstellenarbeit. Die Gruppen wurden zeitnah über alle entsprechenden Änderungen der Coronaschutzverordnung informiert und auf Wunsch bei der Umsetzung unterstützt.

Die Beziehungs- und Kontaktpflege zu vielen Selbsthilfegruppen erfolgte telefonisch und per E-Mail, denn nicht alle Selbsthilfe-Aktiven verfügen über die für Videokontakte erforderliche Technik. Trotz der Corona-Pandemie erreichte die Anzahl der Kontakte zu Selbsthilfe-Aktiven und Fachleuten oder Einrichtungen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen fast das Vorjahresniveau. Es gab einige Gruppen-Neugründungen und dazu einige Gründungsvorhaben, die auf Wunsch der Inititator*innen pandemiebedingt verschoben wurden.

Das Selbsthilfe-Werbefahrrad wurde an verschiedenen Stellen eingesetzt. Unter anderem machte es für einige Wochen im Foyer des Kreishauses auf die Selbsthilfe aufmerksam.

Aus den Reihen der Selbsthilfe-Aktiven entstand die Idee für eine Mutmach-Aktion: Motivierende Botschaften aus den Gruppen (Fotos, Texte kurze Film- und Audiosequenzen) stehen auf der Homepage der Kontaktstelle zur Verfügung.

Trotz aller Kreativität im digitalen Bereich freuen sich die Mitarbeiterinnen der Kontaktstelle schon sehr darauf, dass hoffentlich im Laufe des Jahres wieder persönliche Begegnungen möglich sein werden.

Arbeitet eng zusammen, aber pandemiebedingt räumlich getrennt: Das Team der Selbsthilfe-Kontaktstelle (v. l. n. r.) Christiane Vollmer (Fachkraft), Daniela Rehnen (Sachbearbeiterin), Sabine Tenambergen (Fachkraft) – (Foto: Selbsthilfe-Kontaktstelle)

Info-Box:

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle in Warendorf

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle ist eine Beratungsstelle rund um das Thema Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen. Die Hauptaufgaben der Selbsthilfe-Kontaktstelle sind die Information und Beratung über Selbsthilfe, die Vermittlung in Selbsthilfegruppen und die Unterstützung bestehender Gruppen und Gruppengründungen. Weitere Informationen unter http://www.selbsthilfe-warendorf.de oder unter Telefon: (0 25 81) 4 67 99 88.

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