Sonderaktion gegen den Corona-Blues: Ausstellung „Kaschubische Weihnachtskunst“ bis einschließlich 9.1.2022 verlängert

Foto: Westpreußisches Landesmuseum

Im Rahmen einer Kabinettausstellung vermittelt das Museum einen Einblick in die kunsthandwerkliche Tradition der Kaschuben, einer Volksgruppe, die in der heutigen polnischen Woiwodschaft Pommern westlich und südwestlich von Danzig lebt.

Die Kaszëbë, wie sie sich selbst bezeichnen, pflegen seit Jahrhunderten eine eigene Sprache und Kultur, aus der sich nicht nur eine vielgestaltige Literatur mit Gedichten, Volksliedern und Märchen entwickelte, sondern auch eine reichhaltige handwerkliche Tradition mit einer spezifischen Schnitzkunst. Dieses seit Jahrhunderten überlieferte Kunsthandwerk zeichnet sich durch eine einfache Formensprache und starke Farbigkeit aus. In ihr spiegeln sich die charakteristischen Elemente der kaschubischen Identität, wie etwa die starke Verbundenheit mit der Heimat und eine tiefe Religiosität. Dabei spielt der Katholizismus eine prägende Rolle. Die von dem kaschubischen Künstler Wojciech Wesserling (geb. 1962) geschaffenen Arbeiten nehmen daher auch auf christliche Motive Bezug und verbinden diese mit dem überlieferten kaschubischen Farben- und Formenkanon. Von Kindern aus Wejherowo (dt. Neustadt) geschaffene Weihnachtskrippen ergänzen die Präsentation. Die in Kooperation mit dem Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen gezeigte Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei. Für den Besuch des Museums gilt die 2G-Regel für Erwachsene und die 3-G Regel für Kinder und Jugendliche

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage unter: www.westpreussisches-landesmuseum.de

Westpreußisches Landesmuseum, Klosterstraße 21, 48231 Warendorf.

Foto: Westpreußisches Landesmuseum