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Westpreußisches Landesmuseum: Grass-Ausstellung als außerschulischer Lernort

Noch bis zum 30. Oktober 2016 präsentiert das Westpreußische Landesmuseum in Warendorf die Sonderausstellung „Das Niegehörte sichtbar machen. Die Bildwelten des Günter Grass (Danzig 1927 – 2015 Lübeck)“. Begleitend dazu wurde ein eigenes museumspädagogisches Programm speziell für Schüler der Sekundarstufe II entwickelt, das von der Sparkasse Münsterland Ost finanziell gefördert wurde. Das Programm „Ratten, Krebse und anderes Getier – Günter Grass als Literat und bildender Künstler“ stellt sowohl den Grafiker als auch den Autor vor. Jutta Fethke, stellvertretende Museumsdirektorin und Kuratorin der Ausstellung, erläuterte Sparkassenvorstand Peter Scholz bei seinem Besuch das Konzept der Ausstellung, in dessen Zentrum das sechs Jahrzehnte umfassende künstlerische Werk von Günter Grass steht. „Die Schüler bekommen ein Gespür für den Zusammenhang zwischen Zeichnen, Schreiben und Bildhauerei im Gesamtwerk des Literaturnobelpreisträgers“, so Fethke. Auch Museumsdirektor Dr. Lothar Hyss ist von diesem Angebot überzeugt. „Das Museum ermöglicht so, den Künstler und sein Werk im Angesicht von grafischen Arbeiten, Plastiken und Originalmanuskripten näher kennenzulernen und eignet sich damit hervorragend als außerschulischer Lernort.“ Das museumspädagogische Programm wurde von den Schulklassen des Mariengymnasiums und des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums in Warendorf gut angenommen. „Geschichte in dieser Form erlebbar zu machen, ob mit der Sonderausstellungen oder der Dauerausstellung des Museums zum Thema Flucht und Migration, ist etwas ganz besonderes“, sagte Peter Scholz und war beeindruckt von den Präsentationsformen im Westpreußischen Landesmuseum.

Unser Foto zeigt: Nahmen bei einem Rundgang die Skizzen, Bilder und Plastiken der aktuellen Grass-Ausstellung in Augenschein, zu der speziell für Schulklassen erstmals ein museumspädagogisches Programm konzipiert wurde (v.l.): Sparkassenvorstand Peter Scholz, Kuratorin Jutta Fethke, gleichzeitig auch Stellv. Museumsdirektorin, und Museumsdirektor Dr. Lothar Hyss.

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