Zuschauerrekord beim plattdeutschen Theater in Bad Laer

Mit den Aufführungen des Stücks „Upstand in’t Huus Avendsunne“ von Helmut Schmidt konnte die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Bad Laer den Besucherrekord des vorherigen Jahres einstellen. Zu den vier Aufführungen der plattdeutschen Kriminalkomödie kamen insgesamt 890 Zuschauer ins Gasthaus Plengemeyer um sich anzusehen, wie Luise Steinbrenner (Anne Vedder), Hedwig von Rahden (Katharina Glosemeyer) und Marga Bitternagel (Leonie Kersten) versuchen, aus der Seniorenresidenz zu entkommen. Für die barsche Heimleitung Andreas Treudler (Sebastian Otte) und Pflegekraft Angela Jancovic (Maria Beermann) ist das Altenheim der perfekte Ort, um ihre heimliche Affäre auszuleben und sich zu bereichern, um ihre Liebesurlaube zu finanzieren. Der neue Mitbewohner und Ex-Knacki Erwin Alberstedt (Christoph Hoffmann) bringt die Damen auf die Idee, das Heim gegen eine Gefängniszelle im „Knast-Paradies“ einzutauschen. Um ganz sicher zu gehen, dass sie ihr Lebensende im Gefängnis verbringen können, ist ein Mord nötig. Auch Luises Enkel Bastian Steinbrenner (Michael Paul) kann die drei Bewohnerinnen nicht von der Idee abbringen. Doch das Killer-Trio kommt zu spät: Treudler ist bereits tot, als die Damen den Anschlag verüben wollen. Schnell beschließen sie, die Tat für sich zu beanspruchen. Die Aussagen der Damen können den Ermittlungen des Kommissars Rosenthals (Stefan Glosemeyer) und seines Assistenten (Alexander Stegmann) jedoch nicht standhalten. Zur Aufklärung des Mordfalls ist die Hilfe der entlassenen Pflegekraft Insa Harms (Jana Holkenbrink) nötig: sie informierte die Ehefrau des Heimleiters (Anne Koch), die den drei Damen zuvor kam. Ein großer Dank gilt Richard Vor der Landwehr, der bereits zum fünften Mal die Regie des Theaterstücks übernahm. Für einen reibungslosen Ablauf sorgte auch Souffleuse Elena Richter, die im Kasten kleine Texthänger korrigierte. Großartige Arbeit leisteten Monika Sandfort, Katja Aulenbrock und Anna Moormann, die die Landjugendlichen durch Frisuren und Maske in andere Charaktere verwandelte. Die KLJB bedankt sich bei allen Zuschauern und Helfern und freut sich schon auf die Theatersaison 2018!
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