
Optiker sind Gesundheitshandwerker und gehören zu den wenigen Geschäften die derzeit geöffnet haben, denn laut der aktuellen Brillenstudie des Instituts für Demoskopie Allensbach sind 2/3 der deutschen Bevölkerung fehlsichtig.
Unter ihnen sind nicht nur derzeit besonders wichtige Berufsgruppen wie z.B. Ärzte und Ärztinnen, Krankenschwestern und Krankenpfleger, sondern auch alle anderen Menschen auf ein gutes Sehvermögen angewiesen.
Wenn die Brille defekt ist, und leider in vielen Fällen keine Ersatzbrille vorhanden ist, muss schnell eine Lösung gefunden werden.
Der Spökenkieker erkundigt sich bei der Bezirksmeisterin Christa Goebeler- Homburg und Inhaberin von Optik Goebeler zur Situation in Warendorf:
„Ja es stimmt, alle Optikbetriebe arbeiten derzeit mit reduzierten Öffnungszeiten oder nach Terminabsprache. Refraktionen, also Augenglasbestimmungen werden nur eingeschränkt angeboten. Kontaktlinsenanpassungen werden aufgrund der großen Nähe zum Kunden derzeit nicht durchgeführt. Kontaktlinsen und auch Pflegemittel werden aber weiterhin verkauft.
Für die Brillenanpassung tragen wir derzeit Maske und Handschuhe, um einen möglichst großen Schutz für beide Seiten zu gewähren.“
Der Spökenkieker: „Und wie fühlt man sich dabei?“
„Es ist schon eine unglaubliche Umstellung und ein großer Spagat für uns alle. Von bisheriger, gelebter Kundennähe rückt man nun bewußt auf Abstand. Und auch vom Modeerlebnis in gemütlicher Atmosphäre sind wir derzeit leider weit entfernt. Aber ich hoffe, dass wir bald wieder mit unseren Kunden bei einer guten Tasse Kaffee eine neue Brille, Sonnenbrille oder Sportbrille aussuchen können.“
