Brems Dich! Schule hat begonnen.

Foto: Kreis WAF

Am Mittwoch geht es los: Sechs Wochen Sommerfreien in Nordrhein-Westfalen sind vorbei und Corona lässt es zu, dass kommende Woche knapp 2900 Kinder neu eingeschult werden. Durch den Schulstart heißt es: Augen auf im Straßenverkehr. Eltern, Schüler, Geschwister, Großeltern und viele andere werden wieder auf den Straßen unterwegs sein. Und das bedeutet mehr Autos, mehr Fahrräder, mehr Fußgänger im Kreis Warendorf, als wir es in den letzten Monaten erlebt haben.

„Wir appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, Rücksicht zu nehmen“, sagte Dr. Olaf Gericke, Landrat und Polizeichef zum Start der Aktion „Brems Dich! Schule hat begonnen.“ „Für viele Kinder und Jugendliche sind die Wege zur neuen Schule ungewohnt, sie kennen die Gefahrenpunkte noch nicht“, so der Landrat weiter.

Die Verkehrswacht Warendorf e.V., die Polizei und auch die Kommunen werden mit Spruchbändern und Plakaten auf den Schulbeginn und das damit verbundene höhere Verkehrsaufkommen aufmerksam machen.

Über viele Straßen werden Banner gespannt, die Autofahrer zu besonnener und rücksichtsvoller Fahrweise anhalten. Außerdem hat die Verkehrswacht Flyer an alle Eltern der 49 Grundschulen in den 13 Städten geschickt. Darin enthalten sind Informationen und Tipps für Eltern, die sie ihren Kindern für einen sicheren Schulweg mit auf den Weg geben dürfen.

„Alle Verkehrsteilnehmer können durch vorsichtiges und vorausschauendes Verhalten im Straßenverkehr dazu beitragen, dass sie sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen“, sagte Werner Schweck von der Verkehrswacht Warendorf e.V. Außerdem empfehlen Polizei und Verkehrswacht, den Schulweg mit den Kindern schon vorher ein paar Mal abzufahren oder abzugehen und ihnen damit ein sicheres Gefühl zu geben. Auf diesem Weg können Eltern ihren Kindern Gefahrenpunkte zeigen und die Do’s & Dont’s im Straßenverkehr erklären.

„Wichtig ist auch, dass man sich morgens genügend Zeit nimmt. Wenn das Kind auf den letzten Drücker losgeht und es sich gehetzt fühlt, ist es unaufmerksamer und macht dann unter Umständen auch im Straßenverkehr schneller einen Fehler“, so Schweck weiter.

Wir als Polizei werden in den ersten Schulwochen unsere Kontrollen auf den Schulwegen verstärken. Dabei nehmen wir sowohl zu schnell fahrende Autofahrer als auch das Fehlverhalten von Fahrradfahrern und Fußgängern ins Visier. Außerdem bekommen Schulanfänger in den ersten Wochen, sollte es die Corona-Pandemie zulassen, durch einen Verkehrssicherheitsberater und dem Bezirksdienst eine Einweisung für den sicheren Schulweg.

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