Bürgermeisterkandidat Johannes Philipper und Unterstützer gemeinsam zu Gast bei der Feuerwehr in Sassenberg

Foto: Philipper

Am Dienstagabend traf sich Bürgermeisterkandidat Johannes Philipper mit den Wehr- und Zugführungen der Feuerwehr Sassenberg und Füchtorf. Begleitet wurde er von Vertretern aller ihn unterstützenden Parteien.

Bereits in der Vorstellungsrunde wurde deutlich, dass alle Parteien derselben Meinung sind und die Feuerwehr eine wichtige Einrichtung für Sassenberg und Füchtorf ist, die auch in Zukunft weiter unterstützt werden muss. Entsprechend offen fragte Philipper: „Welche Herausforderungen sieht die Feuerwehr in den nächsten 5 Jahren und welche Unterstützung wird seitens der Stadt erwartet?“. „Wichtig sind eine Ersatzbeschaffung für den alten Unimog durch ein neues HLF (Anm. d. Red.: Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) für Sassenberg sowie ein weiteres TLF (Anm. d. Red.: Tanklöschfahrzeug) für Füchtorf.“, so Matthias Freese, Leiter der Feuerwehr. Lobend fügte Franz-Josef Linnemann (FWG) hinzu: „Die Feuerwehr leistet hier eine wirklich hervorragende vorausschauende Planung im Hinblick auf die Beschaffung von Fahrzeugen.“

Als weitere Herausforderung sieht Freese die Wartung der Ausrüstungsgegenstände. Insgesamt verfügt die Feuerwehr Sassenberg über rund 300 bis 400 Ausrüstungsgegenstände je Fahrzeug, die aktuell von den Kameraden der Wehr geprüft werden. Dank einer neuen Software geht die Dokumentation darüber in vielen Teilen bereits digital.

Johannes Philipper ging weiterhin auf den Punkt Digitalisierung der Feuerwehr ein und fragte nach gewünschten Lösungen, wie beispielsweise ein Tablet mit einer Schnittstelle zum Kraft-fahrtbundesamt, um gezielt auf Lösch- und Rettungskarten für verschiedene PKW Hersteller im Ernstfall zugreifen zu können. Diese Daten nehmen insbesondere durch die Verbreitung von Elektrofahrzeugen und anderen alternativen Antriebskonzepten einen höheren Stellenwert ein. Die Feuerwehr bestätigt, dass dies der richtige Schritt in die Zukunft wäre.

Zu der Frage ob ausreichend Nachwuchs für die Feuerwehr besteht, verkündet Matthias Freese stolz: „Wir sind gut aufgestellt, jedes Jahr bekommen wir neue Anmeldungen“. Der Altersdurchschnitt liegt bei 37,5 Jahren. Aktuell ist Sassenberg eine von vier Kommunen die über keine Jugendfeuerwehr verfügen. „Auch die Tagesverfügbarkeit ist deutlich über dem Sollwert“ fügt Freese hinzu.

Abschließend wurde eine Begehung der Fahrzeughalle gemacht. Matthias Freese und Heinrich Otte, stellvertretender Leiter der Feuerwehr, erläuterten die verschiedenen Fahrzeugtypen und stellten auch noch einmal den etwas in die Jahre gekommenen Unimog vor für welchen aktuell die Ersatzbeschaffung ansteht.
Der offene Austausch, gemeinsam mit Vertretern mehrerer Parteien kam gut an, sodass einstimmig beschlossen wurde, den guten Kontakt aufrecht zu erhalten.

Foto: Philipper
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