Coronavirus: Infektionsrisiko durch Hygiene verringern

Coronavirus: Infektionsrisiko durch Hygiene verringern

Das Kreisgesundheitsamt informiert

Das Kreisgesundheitsamt erhält zurzeit viele Fragen zum neuartigen Coronavirus. Bislang gibt es keinen Erkrankungsfall im Kreis Warendorf. Da es mittlerweile auch in NRW Fälle gibt, muss mit einer weiteren Ausbreitung gerechnet werden. Der Kreis Warendorf ist darauf vorbereitet. Die Lage wird nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts sowie des Landeszentrums Gesundheit NRW kontinuierlich beobachtet, damit bei Bedarf unverzüglich notwendige Maßnahmen durchgeführt werden können. Unter anderem wurden und werden als Vorbereitung Abstimmungsgespräche mit den (medizinischen) Akteuren (z.B. Krankenhäuser, Rettungsdienste, Ordnungsämter der Städte und Gemeinden) geführt.
Was kann man tun, um sich zu schützen?
Dr. Wolfgang Hückelheim, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, weist darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Grippesaison ohnehin die folgenden Hygienemaßnahmen genau eingehalten werden sollten:

Husten- und Nieshygiene (in die Armbeuge husten bzw. niesen) Einmal-Taschentücher benutzen und dann umgehend entsorgen Regelmäßig gründlich Hände waschen Auf Händeschütteln verzichten
Was soll man bei einem Verdachtsfall auf das Coronavirus tun?
Sollten Sie von milden unspezifischen Erkältungssymptomen (Husten, Schnupfen, Gliederschmerz, Heiserkeit) betroffenen sein, so ist derzeit ein Grippevirus der lokal und saisonal im Vergleich zum Coronavirus häufigere Erreger. Eine Virusabklärung z.B. durch Abstrich erfolgt auf Veranlassung Ihres Hausarztes. Wenn Sie Vorerkrankungen (z.B. von Lunge, Herz, Immunsystem, Tumorleiden) haben, älter als 60 Jahre sind oder ein Kind erwarten, sollten Sie sich zeitnah in ärztliche Behandlung begeben. Atemnot, Kurzatmigkeit, Fieber und plötzliche auftretende Bettlägerigkeit können Hinweise für eine Lungenentzündung sein – in diesen Notfällen ist der Rettungsdienst anzurufen.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat unter der Telefonnummer 0211/ 855-4774 eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger geschaltet. Diese ist montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar. Hier erhalten Sie allgemeine Auskünfte zum Thema.
Außerhalb der Praxisöffnungszeiten Ihres Hausarztes erreichen Sie über die 116117 freitags von 15 bis 22 Uhr und samstags/sonntags von 8 bis 22 Uhr eine ärztlich besetzte Beratungshotline.
Ebenso steht Ihnen im Verdachtsfall als Bürger des Kreises Warendorf die Hotline des Kreisgesundheitsamtes zur Verfügung. Sie ist unter 02581/ 53-5555 montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr erreichbar. Weitere Informationen zum Coronavirus finden Sie unter www.kreis-warendorf.de

Hände gründlich waschen oder besser noch desinfizieren – so lautet eine der Empfehlungen des Kreisgesundheitsamtes zum Schutz vor dem Coronaviurs. – (Foto: Kreis Warendorf).

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