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Dr. Gisela Parak wird neue Direktorin des Westpreußischen Landesmuseums in Warendorf

Dr. Gisela Parak (Foto: Westpreußisches Landesmuseum)

Der Stiftungsrat der Kulturstiftung Westpreußen hat Frau Dr. Gisela Parak zur neuen Direktorin des Westpreußischen Landesmuseums gewählt. Frau PD Dr. Parak wird ihre Tätigkeit in Warendorf am 2. November aufnehmen. Die Leitung des Hauses lag bis zum April dieses Jahres für mehr als 20 Jahre in den Händen von Dr. Lothar Hyss.

Die 44-jährige promovierte und habilitierte Kunsthistorikerin verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Museumsarbeit, der Ausstellungspraxis sowie der interdisziplinären Forschung. Nach einem Studium an der Akademie der Bildenden Künste und der Ludwig-Maximilians-Universität in München promovierte sie 2008 dortselbst. Stationen ihrer beruflichen Tätigkeit waren u.a. Washington D.C., St. Louis, Braunschweig, Freiberg und Bremerhaven.

Der Stiftungsrat folgte mit seiner einstimmigen Entscheidung dem ebenfalls einhelligen Votum einer von ihm eingesetzten siebenköpfigen Kommission, die von Repräsentanten der Trägerstiftung und der Fördergeber sowie externen Beratern gebildet worden war.

Bei seiner Entscheidung kam der Stiftungsrat zu der Überzeugung, dass es Frau Dr. Parak gelingen wird, die unterschiedlichen Dimensionen des Hauses von der Forschung über tragfähige Ausstellungskonzeptionen bis zur Öffentlichkeitsarbeit und Museumspädagogik in überzeugender Weise neu auszurichten. Sie lasse, wie Ulrich Bonk, der Vorsitzende des Stiftungsrates, hervorhob, vielversprechende Voraussetzungen dafür erkennen, „dass sich das Westpreußische Landesmuseum unter ihrer Leitung stärker die Perspektiven der aktuellen Museologie erschließen wird, eine größere Außenwirkung erzielt und nicht zuletzt zukunftsfähige Strukturen zu entwickeln vermag“.

Das Westpreußische Landesmuseum, das vor allem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe und der Stadt Warendorf gefördert wird, ist die zentrale Einrichtung in Deutschland, die sich auf der Grundlage des § 96 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) der Sammlung, Bewahrung, Erforschung, Dokumentation, Präsentation und Vermittlung der Kultur und Geschichte der historischen Provinz Westpreußen widmet.

Dr. Gisela Parak (Foto: Westpreußisches Landesmuseum)

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