Drei Eingangsklassen am Gymnasium Laurentianum

Die Schulen in Nordrhein-Westfalen sind wieder geöffnet. Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs wird schrittweise fortgesetzt.

Auch wenn noch nicht abzusehen ist, wie Schulunterricht in den kommenden Wochen und auch nach den Sommerferien gestaltet werden muss, so hat Bürgermeister Axel Linke eine erfreuliche Nachricht für alle Schülerinnen und Schüler, die nach dem Sommerferien auf eines der beiden Warendorfer Gymnasien wechseln werden. Die Anmeldesituation war in diesem Jahr besonders. Am Mariengymnasium führt die Anmeldesituation zu einer Bildung von vier Eingangsklassen. Am Gymnasium Laurentianum hätten nach reinem Schulrecht auf Grundlage der Anmeldungen lediglich zwei Eingangsklassen gebildet werden dürfen. Bürgermeister Axel Linke: „In intensiven Gesprächen mit der Bezirksregierung konnte ich erreichen, dass die angemeldeten Kinder am Laurentianum auf drei Schulklassen aufgeteilt werden. Das ist wichtig für das Laurentianum, aber es ist ebenso wichtig für die Entwicklung der Warendorfer Schullandschaft. Das Gymnasium Laurentianum hat sich mit ganzer Kraft der Aufgabe gestellt, die Fusion mit dem Augustin-Wibbelt-Gymnasium zu erreichen. Mit den drei Eingangsklassen in diesem Jahr setzen wir ein wichtiges Signal.“

Der Einschulungsjahrgang in die Jahrgangsstufe 5 in diesem Sommer hat mit 314 Kindern die niedrigste Anzahl an Kindern in der jüngeren Geschichte der Stadt Warendorf. Der Einschulungsjahrgang in die Jahrgangsstufe 1 im kommenden Schuljahr mit 369 Kindern weist deutlich in die andere Richtung. „Warendorf hat als äußerst attraktives Mittelzentrum in den letzten Jahren und nun verstärkt Zuwanderungsgewinne zu verzeichnen. Nicht zuletzt mit Blick auf das große neue Baugebiet „In de Brinke“ wird sich diese Entwicklung fortsetzen“, so der Bürgermeister. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass in den nächsten Monaten in größerem Umfang Neuanmeldungen an den Schulen – insbesondere auch im gymnasialen Bereich – zu erwarten sein werden. Die nun gefundene Lösung für die Klassenbildung an den Gymnasien bietet für diese Entwicklung ausreichend Flexibilität. Mit dem Mariengymnasium, der Gesamtschule, der Bischöflichen Realschule und dem Gymnasium Laurentianum kann den Schülerinnen und Schülern ein sehr gutes Angebot gemacht werden, das den unterschiedlichen Wünschen und Anforderungen der Familien gerecht wird.

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