EF-Kurses des Laurentianums beteiligt sich an Studie der Universität Münster

Foto: Laurentianum

Das Schulbuch gilt als die wichtigste Ressource für den Unterricht. Mit der Frage, wie man das klassische Schulbuch im Mathematikunterricht im Zuge der Digitalisierung weiterentwickeln kann, beschäftigt sich das Gymnasium Laurentianum seit dem Schuljahr 2018/2019.

Mit dem bereits 7. EF-Mathematik-Kurses nimmt die Schule an dem KomNetMath-Projekt der Universität Münster, unter der Leitung von Prof. Dr. Gilbert Greefrath und Maxim Brnic, teil. Hierbei kommt im Unterricht ein digitales Schulbuch mit integrierten digitalen Werkzeugen zum Einsatz. Neben den klassischen Aufgabenformaten eines analogen Schulbuches enthält das Net-Schulbuch beispielweise interaktive Elemente zur Aufgabenbearbeitung, Lernvideos oder Hilfestellungen für ein differenziertes Lernen. Der Einsatz am Gymnasium Laurentianum erfolgt mit Tablets. Mithilfe der Feedbacks der Lernenden und der Lehrkräfte aus dem Unterrichtsalltag wird das Online-Schulbuch permanent weiterentwickelt.

Welchen Einfluss der Einsatz des digitalen Schulbuches auf die Kompetenzentwicklung der Lernenden hat, wird in einer Studie des Projekts, an der der EF-Mathematik-Kurs unter der Leitung von Mathematiklehrerin Janin Lienemann aktuell teilnimmt, genauer untersucht. Dafür wird die Lerngruppe für eine Unterrichtssequenz im Bereich der Wahrscheinlichkeitsrechnung in zwei Gruppen aufgeteilt. Beide Lerngruppen behandeln die exakt gleichen Inhalte und Aufgaben – eine Gruppe jedoch in digitaler, die andere in analoger Form. Mithilfe eines Vor- und eines Nachtests wird dann überprüft, ob allein der Einsatz eines digitalen Mediums bereits einen Einfluss auf die Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler hat.

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