Eine besondere Zeit in Kroatien

Die Insel Mali Losinj im Norden Kroatiens war das Ziel der diesjährigen Jugendfreizeit der Stadt Sassenberg. Unter der Leitung von Stadtjugendpfleger Dirk Ackermann starteten in der vierten und fünften Ferienwoche insgesamt 60 Jugendliche im Alter von vierzehn bis 17 Jahre, 7 Betreuer und drei Kochfrauen in Richtung Süden. Nach 18stündiger Reise durch Österreich, Slowenien und Kroatien erreichte die Gruppe das Zebu-Dorf auf dem Campingplatz Poljana. Nach einer erstaunlich kurzen Gruppenphase des kennenlernens, fanden sich die Jugendlichen sehr gut im Campingalltag zu Recht. Auf dem Programm standen Tube fahren, Kanuausflüge, Mountainbike Touren, Wanderungen und abendliche Ausflüge in das idyllische Hafenstädtchen Mali Losinj. Im Vordergrund stand allerdings wohl die Erholung am Strand bei konstant sonnigen 32 Grad. Der Höhepunkt der Freizeit war sicherlich der nächtliche Ausflug mit dem Partyboot. Nächtliches Schwimmen, Grillen und Feiern bis in die späte Nacht sorgten für ein unvergessliches Erlebnis. Es war eine besondere Freizeit, wenn nicht sogar die beste der letzten Jahre. Die Stimmung bei den Betreuern war einfach klasse. Diese färbte sehr schnell auf die Teilnehmenden ab. Es wurde viel gesungen und gelacht. Ob aus Füchtorf oder Sassenberg war völlig egal. Auch die Schulform spielte in den zwei Wochen keine Rolle. Die Atmosphäre war einfach unbeschreiblich schön. Der Umgang zwischen den Mädchen und Jungen war sehr wertschätzend und liebevoll. Und wenn ein Spruch mal „nach hinten“ los ging, bat man einfach um Entschuldigung. „Es war eine ganz tolle Gruppe. Wir hatten viele unvergessliche Erlebnisse. Als wir an einem Nachmittag mit den Kanus hinausfuhren und entspannt auf den Horizont schauten, sagte ein Junge zu mir: „Memento mori“ (lat.: Denke daran, dass du stirbst) und beschrieb damit in zwei Worten die Schönheit und zugleich die Vergänglichkeit dieses Augenblicks. Aus meiner Sicht gibt es nichts schöneres für Jugendliche, mit Erwachsenen wegzufahren, die nicht Eltern oder Lehrer sind. Das erlebnispädagogische Handeln, dass sich in jedem gemeinsamen Tun und Handeln in der Gruppe wiederspiegelt, ist von unschätzbarem Wert“, so Stadtjugendpfleger Dirk Ackermann. Grundlage für ein gutes Gelingen ist natürlich das Herzstück der gesamten Maßnahme: das Kochteam um Lisa Witt (Foto), die die städtische Ferienfreizeit nun schon zum achten Mal begleitete, ist ein eingespielte Team und weiß, was Heranwachsende auf dem Teller wünschen. Und wer glaubt, dass wäre ein Spaziergang für die Damen, der hat noch nie in einem Zelt bei gefühlten 50 Grad Fischstäbchen für 70 Personen auf einem Gasbrenner in einer Pfanne gebraten, deren Ausmaße einem Treckerreifen gleichen. Natürlich war Lisa am Tag „ihres“ Sassenberger Triathlons etwas missgestimmt, da sie 1200 Kilometer entfernt war. Aber nichts, was Dirk Ackermann nicht mit einer Tafel Trauben Nuss und einem kühlen Bier nach getaner Arbeit wieder hätte ins Lot bringen können. Erkenntnis aus über 30 Jahren Ferienfreizeiterfahrung: „Die Küche ist das Herzstück einer jeden Maßnahme. Das ist eine unumstößliche Tatsache. Behandle deine Kochfrauen gut! Denn sie entscheiden letztendlich über Erflog oder Misserfolg einer Ferienfreizeit. Da rede ich auch nicht rein. Denn aus Sachen, von denen ich keine Ahnung habe, halte ich mich grundsätzlich raus.“ Im nächsten Jahr ist das Ziel der städtischen Jugendfreizeit das Naturschutzgebiet in Marina di Grosseto im Süden der Toskana. Zeitraum ist der 24.07.2017 bis 05.08.2017. Hier liegen auch schon die ersten Anmeldungen vor! Informationen zur Fahrt erteilt Stadtjugendpfleger Dirk Ackermann unter 02583 – 303256.

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