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Erste Notfallsanitäter beenden Ihre Ausbildung nach drei Jahren an der DRK-Rettungsdienstschule Warendorf

Auf dem Foto: die „frisch gebackenen“ Notfallsanitäter*innen, Schulleiterin Claudia Döpker, Klassenlehrer Lars Boß, Dr. Friedhelm Vogel (Präsident des DRK-Ortsvereins Warendorf e. V.), Bürgermeister Axel Linke und Michael Frerich, stellv. Ordnungsamtsleiter des Kreises Warendorf. Foto: Vincent Gustke, DRK Warendorf

Warendorf. Aus den Händen ihres Klassenlehrers Lars Boß und der Schulleiterin Claudia Döpker konnten die „frisch gebackenen“ Notfallsanitärinnen und Notfallsanitäter stolz ihre Prüfungszeugnisse und Berufszulassungsurkunden in einer kleinen Feierstunde im Sophiensaal entgegennehmen. Zu den ersten Gratulanten gehörten Warendorfs Bürgermeister Axel Linke, der stellv. Ordnungsamtsleiter des Kreises Warendorf, Michael Frerich sowie Dr. Friedhelm Vogel, Präsident des Warendorfer Roten Kreuzes.

Die seit 2009 bestehende Rettungsdienstschule des DRK-Ortsvereins Warendorf hat sich mit der Einführung des neuen Berufsbildes im Rettungsdienst intensiv mit den Ausbildungsanforderungen an den anspruchsvollen Notfallsanitäterberuf beschäftigt. Seit 2014 wurden bereits Mitarbeiter des Kreises Warendorf und des DRK auf die notwendige Zusatzprüfung für die Angehörigen des alten Berufsbildes „Rettungsassistent“ vorbereitet, so dass die ersten erfolgreichen Absolventen bereits im Januar 2015 Notfallsanitäter wurden. Im September 2017 konnte dann die erste Ausbildung in Warendorf beginnen, die nach drei intensiven Jahren für insgesamt elf Teilnehmer nun erfolgreich endet.

Neben der beruflichen Qualifikation bietet die Schule zahlreiche Fort- und Weiterbildungen an, die Warendorf auch Übernachtungen aus ganz Nordrhein-Westfalen bescheren. „Warendorf kann auch noch mehr als Pferde“, wie Jens Peters, Vorstand des DRK Warendorf, mit einem Augenzwinkern betonte.

Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter versorgen die Patienten bei Verkehrsunfällen, akuten Erkrankungen und in unzähligen anderen Einsatzsituationen. Bundesweit werden durchschnittlich 80% aller Notfalleinsätze ohne Notarzt durchgeführt. Die Ausbildung bereitet darauf vor, auch ärztliche Maßnahmen durchzuführen und somit eine komplexe Patientenversorgung noch vor Eintreffen des Notarztes einzuleiten. Dazu zählt auch die Gabe von beispielweise schmerzstillenden Medikamenten.

Die Ausbildungsteilnehmer wurden vom DRK Warendorf und dem Kreis Warendorf entsandt, die sich nun über bestens qualifizierte Mitarbeiter freuen.

Axel Linke betonte als Bürgermeister der Stadt Warendorf die Bedeutung einer optimalen rettungsdienstlichen Versorgung für die Bevölkerung. Als Träger der Rettungswache Warendorf sei er besonders stolz, dass die Stadt Warendorf mit dem DRK nicht nur einen seit Jahrzehnten zuverlässigen Partner im Rettungsdienst habe, sondern mit der Rettungsdienstschule auch die Bildungslandschaft in Warendorf vorbildlich und mit überregional gutem Ruf ergänze.

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