Fahrrad-Gebraucht-Markt am 25. April

Auch 2026 gibt es wieder einen Fahrrad-Gebraucht-Markt auf dem Kirchplatz der St.-Laurentius-Kirche. Wie immer am letzten Aprilsamstag, also am 25. April besteht dann wieder von 9 bis 12 Uhr für Verkaufs- und Kaufinteressierte die Gelegenheit, ganz unkompliziert ein Fahrrad zu kaufen oder zu verkaufen. Wem jetzt das richtige Rad fehlt kann beim alljährlichen Markt für Gebrauchträder fündig werden.
Zusammen mit dem VCD sind die Warendorfer Grünen, die Bürgerinitiative IWS und der ADFC von Anfang an als Veranstalter dabei. Seit vier Jahren ist auch der Runde Tisch Radverkehr Mitveranstalter. Ein wenig stolz auf die Tradition blickt Thomas Lins vom VCD in die Geschichte des Fahrradmarktes: „Der erste Fahrradmarkt startete am 13. Juli 2002 im Dauerregen. Gerd Nergert, Udo Gohl, Horst Kieskemper und ich haben bei dem miesen Wetter mit einem Flop gerechnet“, lacht Lins, „aber der Marktplatz war bereits um 8 Uhr morgens rappelvoll.“ Seitdem hat sich der Fahrradmarkt zu einer Institution entwickelt. „Wir brauchen kaum noch Werbung zu machen“, freut sich Horst Kieskemper vom ADFC, „der Markt ist zu einer Art Selbstläufer geworden.“
Mittlerweile hat der Fahrradmarkt ganz unterschiedliche Wetterlagen und drei verschiedene Standorte erlebt: „Wir sind am Marktplatz gestartet und seit 2011 auf dem Kirchplatz der Laurentiuspfarre“, weiß Udo Gohl von der IWS, „Warendorfs gute Stube bot bereits in den ersten Jahren zusammen mit dem Wochenmarkt zu wenig Platz.“ Im Jahr 2005 fand der Fahrradmarkt zusammen mit der Münsterland-Touristik-Messe einmal auf dem Wilhelmsplatz statt. „Der größte Andrang besteht direkt am Anfang des Marktes, oft schon vor dem offiziellen Beginn“, ist die Erfahrung von Manfred Lensing-Holtkamp von Bündnis 90/Die Grünen. Und noch eine weitere Veränderung hat es im Lauf der Jahre gegeben.
„Der Runde Tisch Radverkehr möchte inhaltliche Akzente setzen“, informiert Gerd Nergert. „Wir setzen uns als Gruppe für besseren Fahrradverkehr in Warendorf ein und werden mit einem Infostand präsent sein.“ Jetzt hoffen die fünf Organisationen, dass auch in diesem Jahr das Wetter mitspielt und der Markt sich weiterhin großer Beliebtheit erfreuen wird. „Unsere gemeinsame Motivation für die alljährliche Initiative ist die Förderung von Alternativen zum Autoverkehr“, wirbt Thomas Lins vom VCD für die Energie sparende und gesunde Art der Mobilität, „denn Fahrradfahren ist gelebter Umwelt- und Klimaschutz.“
Die Veranstalter möchten auch 2026 eine Radlerin oder einen Radler des Jahres 2026 ehren. Der Markt unter dem Motto „Gebraucht fährt auch“, so Silvia Gora von Bündnis 90/Die Grünen ist eigentlich ein Selbstläufer. Trotzdem soll auf die Attraktivität des Radfahrens durch diese Aktion hingewiesen werden. Vorschläge dazu können noch an info@rad-waf.de geschickt werden.
Für die Auswahl, so Silvia Gora sind keine Grenzen gesetzt. Alle, die viel mit dem Rad fahren, den Radverkehr fördern, sich beruflich für die Attraktivität des Radverkehrs einsetzen oder sonst in Frage kommen dürfen gern mit einer kurzen Begründung benannt werden. Damit sich die Wahl für den Gewinner oder die Gewinnerin auch lohnt gibt es einen von Bündnis 90/Die Grünen gespendeten Gutschein für Fahrradzubehör.