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Kreisverwaltung Warendorf erweitert Angebot für Bürger

Im Zuge der von Bund und Ländern angekündigten Lockerungsmaßnahme in den Bereichen Handel und Schule macht auch die Kreisverwaltung einen ersten Schritt zur Rückkehr in die Normalität. Ab Montag, 20. April, wird der Kreis sein Dienstleistungsangebot für Bürger stufenweise erweitern. In einer Telefonkonferenz der Bürgermeister mit dem Landrat wurde deutlich, dass die Rathäuser ähnlich vorgehen wollen. „Da es weiterhin gilt, die Gesundheit nicht aufs Spiel zu setzen, ist kein Schnellstart von Null auf Hundert geplant. Maßvolle Erleichterungen für die Bürger in einer ersten Phase sind unser Ziel – selbstverständlich unter Berücksichtigung des Schutzes der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärt Landrat Dr. Olaf Gericke.

Für den spontanen Besuch wird das Kreishaus weiterhin geschlossen bleiben. Das bereits vor Wochen eingeführte Terminverfahren wird beibehalten beziehungsweise in einigen Bereichen sogar ausgeweitet. So wird bei der Zulassung von Fahrzeugen die Zahl der Termine pro Mitarbeiter erhöht. „Ab Montag, 20. April, 0 Uhr werden online doppelt so viele Terminvergaben möglich sein“, kündigt Ralf Holtstiege, Leiter des Amtes für öffentliche Sicherheit, Ordnung und Straßenverkehr des Kreises, an. „Auch Samstagszulassungen, wie schon immer nur in der Warendorfer Zulassungsstelle möglich, werden in der Zeit von 8.30 bis 11 Uhr nach Onlineterminierung verdoppelt.“ Die Besucher werden am Eingang abgeholt und zu freien Plätzen in der Zulassungsstelle geführt. Besondere Vorkehrungen wie das Aufstellen von Spuckschutzwänden wurden bereits getroffen.

Zudem wird die Ausländerbehörde wieder zu Terminen einladen, wenn zum Beispiel biometrische Daten aufgenommen werden müssen.

Verwaltungsmitarbeiter nehmen verstärkt, aber unter den gegebenen Schutzmaßnahmen wieder Außentermine wahr – zum Beispiel bei der Kontrolle erforderlicher Brandschutznachweise, um Baugenehmigungen zu veranlassen. Auch Mitarbeiter des Amtes für Planung und Naturschutz werden wieder vor Ort sein, um etwa im Vertragsnaturschutz Landwirte an der jeweiligen Fläche zu einer naturschutzgerechten Bewirtschaftung zu beraten.

Terminabsprachen sind ebenfalls in Verfahren des Bundesimmissionsschutzgesetzes unerlässlich, in denen die Öffentlichkeit beteiligt wird bzw. eine öffentliche Auslegung in Genehmigungsverfahren vorgeschrieben ist. Nach telefonischer Anmeldung dürfen Bürger Einsicht in die begehrten Akten nehmen.

Auch die Wertstoffhöfe im Kreis werden in der kommenden Woche wieder zu den üblichen Öffnungszeiten ihren Betrieb aufnehmen.

„Die Corona-Epidemie verlangt auch der Kreisverwaltung eine Menge ab. Die Mitarbeiter machen einen guten Job. Sie halten das Kreishaus und seine Dienstleistungen dort am Laufen, wo das derzeit möglich und notwendig ist.“ Gleichzeitig wünscht sich Dr. Gericke Verständnis, wenn nicht alle Bürgerwünsche sofort umgesetzt werden können.



In der Zulassungsstelle werden ab Montag die Terminvergaben verdoppelt – selbstverständlich unter Schutzvorkehrungen für Bürger und Verwaltungsmitarbeiter. Zum Einsatz kommen auch sog. Spuckschutzwände. Im Bild: Mitarbeiterin Nicole Franzke. – Foto: Kreis Warendorf  

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