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Mehr Einsätze und mehr Streusalz: Kreis zieht Winterdienst-Bilanz

Die beiden Bauhöfe des Kreises Warendorf ziehen Bilanz nach einem langen und heftigen Winter: Die Einsätze und der Salzverbrauch lagen deutlich über dem Vorjahreswert. So gab es für die Straßenwärter des Kreises Warendorf 52 (Kreisbauhof Warendorf) beziehungsweise 53 (Kreisbauhof Beckum) witterungsbedingte Einsätze. Der erste Einsatz auf den Kreisstraßen war am 8. Dezember, der letzte am 15. April.

Die insgesamt 26 Mitarbeiter der beiden Bauhöfe des Kreises mussten deutlich öfter ausrücken als im Winter 2019/20, in dem es lediglich 28 Einsätze gab. Einen besonders heftigen Wintereinbruch gab es Anfang Februar dieses Jahres, als über mehrere Tage heftige Schneefälle und Verwehungen den Verkehr beeinträchtigten.

Auf dem 364 Kilometer langen Kreisstraßen-Netz sowie auf den Radwegen an den Kreisstraßen (168 Kilometer) wurden insgesamt knapp 1510 Tonnen Salz gestreut – das waren gut 950 Tonnen mehr als in der Vorsaison.  Zum Vergleich: Im langen Winter 2012/13 wurde bei jeweils 71 Einsätzen der beiden Bauhöfe der Rekordwert von 1845 Tonnen Salz verbraucht.
Bei Glätte oder akuter Glättegefahr setzen die Straßenwärter des Kreises Feuchtsalz ein, denn es haftet besser auf der Straße und hat eine höhere Tauwirkung. Gestreut wird immer nach der Devise „So wenig wie möglich, so viel wie nötig.“ (Kreis Warendorf)

Mehr Einsätze als im Vorjahr mussten (v.l.) Da-niel Beermann, Ralf Stengel und ihre Kollegen von den Bauhöfen Warendorf und Beckum des Kreises Warendorf im Winter 2020/2021 leisten. – Foto: Kreis Warendorf

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