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Packend, witzig, schonungslos – Flüchtlingshilfe organisiert sozialkritische Konzertlesung

Foto: Trio ReziTon

Wer darf ein gutes Leben führen und wer nicht?“ Diese Frage gehört zu den existentiellen Problemen, mit denen sich der französische Erfolgsautors Eric-Emmanuel Schmitt in seinem Roman „Odysseus aus Bagdad“ beschäftigt. Im Rahmen einer Konzertlesung, zu der die Flüchtlingshilfe Sassenberg für Donnerstag, 31. Oktober, um 19.30 Uhr ins katholische Pfarrheim an der Langefort in Sassenberg einlädt, wird Knut Neuschäfer Passagen aus dem gleichermaßen humorvollen wie sozialkritischen Werk vortragen.

Der Abend wird gestaltet vom „ Trio ReziTon zu dem neben Neuschäfer auch die beiden Musiker Susanne Seipel, Gesang, und Wolfgang Borgmann, Gitarre, gehören. Sie greifen die Stimmung der Texte mit englischsprachigen Songs auf. In der Pause sorgt selbstgemachte irakische Fingerfood für eine behagliche Atmosphäre. Der Eintritt ist frei.

Durch die kulturelle Veranstaltung möchten wir die Integrationsfrage einmal auf etwas andere Art wieder ins Bewusstsein rücken und neu beleben“, sagt Elisabeth Lückewerth von der Flüchtlingshilfe Sassenberg. Für die Finanzierung sorgen Mittel aus dem Projekt „Menschen helfen Menschen“ der Bundesregierung.

In „Odysseus aus Bagdad“ erzählt der Protagonist Saad Saad packend, witzig und schonungslos ehrlich die Geschichte seiner Flucht aus dem Irak. In Anlehnung an Homers Erzählungen über den griechischen Sagenhelden Odysseus lässt Schmitt seine Hauptfigur immer neue Gefahren überstehen und konfrontiert ihn dabei mit grundlegenden menschlichen Fragen. Aus dem wohlerzogenen Studenten wird so im Verlauf der Flucht ein Mann, der auch schon mal moralische Bedenken zur Seite schiebt.

Foto: Trio ReziTon

Das Trio ReziTon, Sabine Seipel, Knut Neuschäfer und Wolfgang Borgmann gestaltet den Abend zu Eric Emmanuels Schmitts „Odysseus aus Bagdad“.

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