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Zehn detektivische Tage in Saerbeck verbracht

Sassenberg (aga). Einige Tage sind die Kinder des Ferienlagers der Pfarrgemeinde St. Marien und Johannes, für die es in diesem Jahr nach Saerbeck in die CAJ-Werkstatt ging, nun schon wieder in der Heimat und hatten gewiss Einiges zu erzählen. Am vergangenen Mittwoch trafen die 58 Kinder wieder in Sassenberg ein. Hinter ihnen liegen 10 spannende Tage voller detektivischer Spiele mit denen die „SoKo Ferienlager“ den gestohlenen Süßigkeiten auf die Schliche kam.

Nachdem in der ersten Woche eine Detektivausbildung absolviert worden war und Ausflüge zum Tierpark und zum Flughafen Münster-Osnabrück auf dem Programm standen („Die Glocke“ berichtete), ging es auch in der zweiten Woche abwechslungsreich weiter: Die jungen Detektive versuchten sich in Gruppen an einem Escaperoom, in dem innerhalb einer Stunde durch verschiedene Rätsel ein Schlüssel zum Öffnen der Tür gefunden werden musste. Dabei waren Teamfähigkeit und ein kühler Kopf gefragt. In der Talentshow „Germany’s Next Top Cop“ entdeckte die Betreuerjury die versteckten Talente der Anwärter: Mit beeindruckenden Turn- und Tanzeinlagen über Witzeerzählen bis hin zu verblüffenden Zaubertricks zeigten die Kinder ihr vielseitiges Können. Mit Pastor Andreas Rösner bekam das Ferienlager Besuch aus der Heimat und feierte gemeinsam einen Gottesdienst. Den Altar zierten dabei einige der bemalten Holzblumen aus den Workshops der vergangenen Tage.

Ein weiteres Highlight war für viele Kinder auch der Fahrradausflug zum Bioenergiepark in Saerbeck. Auf dem ehemaligen Militärgelände wird heute erneuerbare Energie erzeugt. Ziel ist es in zehn Jahren den ökologischen Fußabdruck der Saerbecker verschwinden zu lassen und mit dem Energiebedarf keine Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen. 7 Windkraftanlagen, 36.000 Photovoltaikmodule auf den Bunkerdächern, das Kompostwerk und die Biogasanlage sollen das Klimaziel der Gemeinde verwirklichen. Während ein Teil der Gruppe mit Fahrrädern den Park erkundete und sogar ein Blick in eines der 150 Meter hohen Windräder werfen durfte, probierten sich die anderen Kinder an Modellen aus: So wurde mit Muskelkraft beim Strampeln auf einem Fahrrad Energie erzeugt, eine eigene kleine Biogasanlage in einer Flasche sowie Windräder aus Chipsdosen gebaut oder mit einem Miniatur-Solarpanel ein Propeller angetrieben.

Kurz bevor es zurück in die Heimat ging waren sich die Kinder einig: Sie hatten ein tolles Ferienlager erlebt und werden sich an die vielen Spiele, die lustigen Abende und interessanten Ausflüge noch lange erinnern. Ein detektivisches Programm ist in den 10 Tagen absolviert worden, welches durch das Engagement der Betreuer, Kochfrauen und der Lagerleitung ermöglicht wurde.

Um die Zeit noch einmal gemeinsam Revue passieren zu lassen, wird es zudem am Sonntag, dem 27. Oktober ein Nachtreffen geben. Doch nach dem Lager ist bekanntlich vor dem Lager: Alle Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren dürfen sich daher schon jetzt den 19. Juli bis zum 29. Juli 2020 dick im Kalender anstreichen, dann wird es nach Ostfriesland gehen.

Da braucht es alle Hände: Gemeinsam umrundeten die Kinder ein Windrad im Saerbecker Bioenergiepark.

Messe mal anders: Mit Pastor Andreas Rösner feierte die Gruppe einen besonderen Gottesdienst.

Zwar durften sie leider nicht abheben, doch auch am Boden des FMOs gab es für die Kinder einiges zu entdecken.

Viel Spaß hatten die Kinder auch auf dem großzügigen Außengelände der CAJ-Werkstatt.

 

Fotos: Ferienlager der Pfarrgemeinde St. Marien und Johannes

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