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Kuratorinnenführung und Vortragsveranstaltung am 8. September 2022 im Westpreußischen Landesmuseum

8. September

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Eine Veranstaltung um 11:00 Uhr am 11. September 2022

Kuratorinnenführung und Vortragsveranstaltung am 8. September 2022.

Drei Sonderführungen anlässlich des Tages des offenen Denkmals am 11. September 2022.

Am Donnerstag, den 8. 9. 2022 lädt das Westpreußische Landesmuseum im Rahmen seiner aktuellen Sonderausstellung „Mit Merkbuch, Denkschrift, Kamera: Zwei Pioniere des Naturschutzes“ zu zwei Veranstaltungen ein.

Um 15 Uhr findet eine Kuratorinnenführung durch die aktuelle Sonderausstellung statt, die den Beginn des institutionalisierten Naturschutzes in Preußen und zwei seiner maßgeblichen Protagonisten vorstellt: den aus Danzig stammenden Hugo Conwentz (1855-1922) und den in Westfalen wirkenden Hermann Reichling (1890-1948). Die Führung ist kostenfrei, der Museumseintritt beträgt 4,00 Euro.

Um 18 Uhr folgt ein Vortrag mit der Umwelthistorikerin Dr. Anna-Katharina Woebse unter dem Titel „Der Blick auf das Lebendige. Naturschutz und Fotografie im 20. Jahrhundert“. Im Zentrum dieses Vortrags steht die Medialisierung des frühen Naturschutzes in Deutschland. Die Wissenschaftlerin beschäftigt sich mit grundsätzlichen Fragen des Mensch-Naturverhältnisses seit Beginn der Naturschutzbewegung vor rund 100 Jahren. Vor allem die heute fast vergessenen weiblichen Naturschützerinnen der ersten Stunde sind Gegenstand ihrer Untersuchungen.

Dr. Anna-Katharina Wöbse ist Dozentin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Biologiedidaktik an der Justus-Liebig-Universität Giessen. Die Historikerin forscht zur Geschichte der Naturschutz- und Umweltbewegungen, der Umwelt- und Meeresschutzdiplomatie und der globalen und europäischen Umweltgeschichte. Der Eintritt zur Vortragsveranstaltung beträgt 2,50 €.

Am Sonntag, den 11. September 2022 finden anlässlich des Tages des offenen Denkmals drei öffentliche Führungen im Westpreußischen Landesmuseum statt. Um 11 Uhr lädt das Museum zu einer Besichtigung seiner Dauerausstellung ein. Der etwa einstündige Rundgang vermittelt einen Einblick in die Kunst- und Kulturgeschichte der historischen Region Westpreußen und schließt mit einem Besuch der Klosterkirche ab.

Um 14 und um 16 Uhr schließen sich zwei Sonderführungen zur Kloster- und Baugeschichte des historischen Gebäudekomplexes an. Die Kirche und das dazugehörige Franziskanerkloster gehören zu den ältesten Gebäuden in der historischen Altstadt Warendorfs. Dem Bau der Kirche 1652 – 1673 folgte die Errichtung der dreiflügeligen Klosteranlage seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Erst 2008 wurde das Kloster aufgrund von Nachwuchsmangel geschlossen. Seit 2014 beherbergt das denkmalgeschützte Gebäude das Westpreußische Landesmuseum, das hier seine kulturhistorischen Ausstellungen und Angebote präsentiert. Vorangegangen war eine umfangreiche Renovierung und Modernisierung des Gebäudes. Dabei wurde besonders auf den Erhalt der übernommenen Klosterstruktur geachtet, so dass sich das Gebäudeensemble heute als gelungenes Beispiel einer kulturellen Nachnutzung historischer Bausubstanz zeigt. Bis heute sind einzelne authentische Raumelemente erhalten, die als „Museum im Museum“ von der Geschichte des Klosteralltags der Franziskaner erzählen.

Darüber hinaus kann im Anschluss an alle drei Führungen die aktuelle Sonderausstellung „Mit Merkbuch, Denkschrift, Kamera: Zwei Pioniere des Naturschutzes in Preußen“ besichtigt werden, die in Kooperation mit dem LWL-Museum für Naturkunde in Münster gezeigt wird.

Der Museumseintritt ist an diesem Tag kostenfrei.

Details

Datum:
8. September

Veranstaltungsort

Westpreußisches Landesmuseum in Warendorf
Klosterstraße 21
Warendorf,
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