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kfd Münster und Maria 2.0 – Aktionswoche! – Seht, ich mache alles neu!

Auch in diesem Jahr rufen die Reformbewegung Maria 2.0 und der Diözesanverband Münster der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) im Monat Mai zur Aktionswoche auf.

Kreativität ist gefragt bei der Umsetzung von Aktionen unter dem aktuellen Infektionsschutzgesetz. Darum spielen digitale Formate wie auch symbolisches Agieren in der gemeinsamen Aktionswoche der Kooperationspartnerinnen kfd und Maria 2.0 eine Rolle.

Das biblische Motto „Seht, ich mache alles neu!“ steht über den überregionalen Aktivitäten und – für alle sichtbar im öffentlichen Raum und auf Kirchplätzen wie auch in Gottesdiensten und Donnerstagsgebeten – in Präsenz oder digital.

Die kfd- und Maria-2.0-Gruppen organisieren ihre lokalen Aktionen selbst (z.B. in Münster-Kinderhaus, Drensteinfurt, Rheine, Olfen, Schermbeck, Warendorf) und machen dabei sichtbar, dass viele Christ*innen weiter engagiert auf dem Weg sind, eine geschwisterliche Kirche von Morgen zu gestalten.

Zum Auftakt der Aktionswoche findet der Tag der Diakonin am 29. April statt. Am Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena versammeln sich Frauen und Männer jedes Jahr in dem Anliegen, auch Frauen den Zugang zum Diakonat in der katholischen Kirche zu ermöglichen. Frauen leisten einen Großteil des diakonischen Handelns, das Amt des Diakons ist aber bisher nur Männern vorbehalten. Die kfd macht sich deshalb seit Jahrzehnten für die Weihe von Frauen zu Diakoninnen stark und für eine Kirche, in der Männer und Frauen gemeinsam diakonische Leitungsdienste in den Gemeinden wahrnehmen.

Das Netzwerk Diakonat der Frau, die kfd, der Katholische Deutsche Frauenbund und das Zentralkomitee der Katholiken laden unter dem Motto „Gerecht“ am 29. April zu einem Online-Wortgottesdienst mit anschließendem Impulsreferat und Diskussion von 18.00 bis 20.00 Uhr ein (Infos www.kfd-muenster.de und www.diakonat.de)

Die Aktionswoche findet passend ihren Abschluss in Segensfeiern für Liebende am 10. Mai. Denn neben dem Engagement für eine geschlechtergerechte Kirche und der Aufklärung der Missbrauchsfälle fordern die Reformbewegung Maria 2.0 und die Katholische Frauengemeinschaft im Bistum Münster eine wertschätzende Haltung gegenüber selbstbestimmter, achtsamer Sexualität.

Aufgrund der Absage der Glaubenskongregation, homosexuelle Partnerschaften zu segnen, weisen beide Organisationen auf die Segensfeiern für Liebende hin, die unter dem Motto #liebegewinnt am 10. Mai bundesweit stattfinden, z.B. auch in Münster, Rheine oder Geldern stattfinden (Termine: www.liebegewinnt.de/gottesdienste).

Kooperationspartner „Gleichberechtigung.Amen“:

Die Bewegung Maria 2.0 tritt für Reformen in der katholischen Kirche ein. Sie ist eine bundesweit vernetzte Graswurzelbewegung. Zahlreiche Maria 2.0-Gruppen, auch innerhalb des kfd-Diözesanverbandes Münster, machen seit dem Kirchenstreik im Mai 2019 immer wieder mit unterschiedlichen Aktionen in Kirchengemeinden und im Bistum auf ihre Forderungen aufmerksam. www.mariazweipunktnull.de

Der kfd-Diözesanverband Münster e. V. ist mit rund 92.000 Mitgliedern in rund 450 pfarrlichen Gruppen der größte Verband im Bistum Münster. Er verhält sich nicht neutral zu den drängenden Problemen unserer Zeit, sondern vertritt eigene (kirchen-) politische Standpunkte. Als größter katholischer Frauenverband in Kirche und Gesellschaft meldet er sich regelmäßig zu Wort. www.kfd-muenster.de

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