Kreisfeuerwehrverband für drei Tage in der Bundeshauptstadt

Berlin/Kreis Warendorf. Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker (Westkirchen) machten sich in dieser Woche 19 Führungskräfte/Leiter der Feuerwehren aus dem Kreis Warendorf unter der Leitung von Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann auf den Weg in die Bundeshauptstadt, um das politische und historische Berlin zu erkunden.

Der Auftakt der drei-tägigen Reise stellte dann auch zugleich einen der Höhepunkte dar: Nach der Besichtigung des Plenarsaals im Deutschen Bundestag und Vortrag über die Aufgaben und Arbeit des Parlaments traf Sendker die Gruppe im Reichstag und berichtete über seine politische Arbeit und zog darüber hinaus Bilanz der 18. Legislaturperiode. „Regierungsverantwortung ist das Fundament für eine sehr erfolgreiche Arbeit“, stellte der Verkehrspolitiker fest. Insbesondere im Verkehrsbereich habe die Union in den vergangenen vier Jahren viel bewegen können. Es sei der Koalition zu verdanken, dass endlich wieder die erforderlichen Mittel zur Verfügung stünden, um in Straßen, Schienen- und Wasserwege zu investieren. „Nur eine gute Verkehrsinfrastruktur sichert Arbeitsplätze, Wachstum und damit letzten Endes den Wohlstand unserer Bevölkerung“, brachte Sendker es auf den Punkt. Besonders hob der Westkirchener in diesem Zusammenhang die Ortsumgehungsstrasse in Beckum hervor. Mit dem Bau der B 58 werde ab Ende 2019 der Ortskern von Beckum vom Verkehr entlastet und gleichzeitig eine leistungsfähige Ersatzroute für LKW und PKW geschaffen. Dafür gibt der Bund rund 23 Millionen Euro. „Das ist eine gute Investition, von welcher sowohl die Bürger vor Ort und als auch die Verkehrsteilnehmer profitieren werden“, ist Sendker überzeugt.

Weiteres Thema war selbstverständlich der Katastrophenschutz. Kreisbrandmeister Gottmann dankte Sendker für dessen stetes Engagement für die Anliegen der Feuerwehr. In den zurückliegenden Jahren hatte Sendker sich beispielsweise erfolgreich für die Anschaffung eines neuen Katastrophenschutzfahrzeugs eingesetzt. Seit Dezember 2016 ist dieses in Sassenberg/Füchtorf stationiert. Sendker machte deutlich, dass er auch in Zukunft einen Fokus seiner Arbeit auf die ausreichende Ausstattung der Feuerwehren mit Katastrophenschutzfahrzeugen legen werde und verwies in diesem Zusammenhang auf das Technische Hilfswerk. Der Bund habe als Träger des THW vorgemacht, wie es laufen müsse. So sei der Etat für Fahrzeugbeschaffung von 27 Millionen Euro auf 100 Millionen erhöht worden.

Weitere Programmpunkte waren der Besuch des Bundeskanzleramtes, eine Führung durch die Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen und ein Abendessen auf dem Fernsehturm, von welchem man bei schönstem Spätsommerwetter einen herrlichen Blick über ganz Berlin hatte.

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