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Schützenfest in Beelen am zweiten Juli-Wochenende

Wenn am zweiten Juliwochenende in Beelen das Bürgerschützenfest gefeiert wird, steht die Gemeinde wieder ganz im Zeichen dessen, was viele Beelener seit Generationen schlicht als „Das Fest der Feste“ bezeichnen. In diesem Jahr gibt es gleich mehrere besondere Anlässe zum Feiern: Die Damengarde blickt auf 50 Jahre Vereinsgeschichte zurück, die Jungschützen feiern ihr 20-jähriges Bestehen und mit einer neuen Jugendkompanie wird zugleich ein Blick in die Zukunft gewagt. Bereits am Mittwoch, 8. Juli, beginnt traditionell die Schützenfestwoche. Um 18 Uhr treten die Schützen bei Bonkamp an und marschieren gemeinsam zum Haus St. Elisabeth. Dort erwartet die Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle interessierten Gäste ein buntes Programm mit musikalischer Unterhaltung. Der Abend gilt seit vielen Jahren als fester Bestandteil des Beelener Schützenfestes und bildet einen stimmungsvollen Auftakt für die bevorstehenden Festtage. Der große Höhepunkt folgt am Samstag, 11. Juli. Dann feiert die Damengarde ihr 50-jähriges Jubiläum, während die Jungschützen auf 20 Jahre zurückblicken können. Zu diesem Anlass werden zahlreiche Gastvereine und Abordnungen aus der gesamten Region in Beelen erwartet. Mehr als 1.000 Schützinnen und Schützen werden zum großen Festumzug erwartet. Besonders stolz ist der Bürgerschützenverein auf seine Damengarde, die zu den ältesten weiblichen Garden der Region zählt. Aus Anlass des Jubiläums sind alle ehemaligen Damengardistinnen ausdrücklich eingeladen, noch einmal gemeinsam anzutreten und Teil des großen Festzuges zu sein. Um 13.30 Uhr treten die Schützen und Gastvereine im Neumühlenstadion an. Parallel treffen sich die Kinderschützen um 14 Uhr bei Feuersträter. Während auf dem Festplatz ab 14.30 Uhr das Kinderschützenfest mit Unterhaltung und Platzkonzert beginnt, steht das gesamte Dorf im Zeichen der beiden Jubiläen. Präsident Maik Uekötter liegt dabei ein Anliegen besonders am Herzen: „Wir wünschen uns, dass am Samstag nicht nur die Uniformierten dabei sind. Das Jubiläum gehört dem ganzen Verein und dem ganzen Dorf. Deshalb sind alle Schützenbrüder, ehemalige Mitglieder, Familien, Freunde und Gäste herzlich eingeladen, mit uns im Neumühlenstadion anzutreten und diesen besonderen Tag gemeinsam zu feiern.“ Neben den Jubiläen blickt der Verein auch nach vorne. Erstmals wird beim diesjährigen Schützenfest eine neu gegründete Jugendkompanie antreten. Das neue Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen im Alter von zwölf bis 15 Jahren und schließt eine Lücke zwischen Kinderschützenfest und dem Eintritt in die Jungschützen oder die Damengarde ab 16 Jahren. Die Resonanz ist bereits erfreulich. Rund 20 Anmeldungen liegen dem Verein vor. Interessierte Jugendliche können sich weiterhin bei Vorstandsmitglied Michael Havelt unter 0176 / 22294225 melden. Der Verein weist ausdrücklich darauf hin, dass die Aufsichtspflicht für die Jugendlichen während des Schützenfestes bei den Erziehungsberechtigten verbleibt. Am Sonntag, 12. Juli, folgt das bewährte Festprogramm mit dem traditionellen Königsschießen. Um 13.30 Uhr treten die Schützen am Alten Kirchplatz an, bevor ab 14.30 Uhr das Ringen um die Königswürde beginnt. Am Abend laden König Martin Deitert, Königin Brigitte Hartmann und ihre Throngesellschaft zum großen Festball ein. Für Martin Deitert besitzt die Regentschaft eine ganz besondere Geschichte. Als er Anfang 2024 das Präsidentenamt an seinen Nachfolger Maik Uekötter übergab, stellte dieser augenzwinkernd fest, Deitert sei der einzige Präsident des Vereins, der noch nie König geworden sei. Mit dem Königsschuss im vergangenen Jahr löste der heutige Ehrenpräsident diese „Bringschuld“ schließlich eindrucksvoll ein. Auch am Montag gibt es eine Neuerung. Nach dem Hochamt, den Ehrungen und dem traditionellen Frühschoppen eröffnet Festwirt Jens Strotmann um 11.30 Uhr erstmals einen Pop-up-Biergarten auf der Ladestraße am Bahnhof. Bei vergünstigten Getränkepreisen können sich Schützen und Gäste dort auf den Nachmittag einstimmen, bevor um 14 Uhr auf dem Villers-Ecalles-Platz angetreten wird. Der Bürgerschützenverein hofft auf ein festlich geschmücktes Dorf und ruft die Beelenerinnen und Beelener bereits jetzt dazu auf, die Schützenfestfahnen rechtzeitig zu hissen. Da die Feierlichkeiten aufgrund der Jubiläen für viele Schützen einen zusätzlichen Festtag bedeuten, würde sich der Vorstand freuen, wenn die Fahnen schon in der Woche vor dem Schützenfest die Straßen und Nachbarschaften schmücken. Denn eines steht für die Verantwortlichen schon jetzt fest: Wenn in Beelen das „Fest der Feste“ gefeiert wird, sollen möglichst viele Menschen daran teilhaben.

Fotos: Bürgerschützenverein Beelen