Einen Baum für jede Bürgerin und jeden Bürger – dieses Ziel hat sich der Kreis Warendorf gesetzt und hierfür ein Förderprogramm aufgelegt. Der 100.000. Baum – eine Maulbeere – wurde jetzt in die Erde gebracht und hat seinen Standort am Kreishaus vor der Kita „Kreishäuschen“ gefunden. Der robuste, hitze- und trockenheitstolerante Baum ist gut an die Standortbedingungen angepasst und wird künftig nicht nur Schatten spenden, sondern auch essbare Früchte tragen.
„100.000 neu gepflanzte Bäume in rund drei Jahren sind ein starkes Zeichen für den Klimaschutz“, betont Landrat Dr. Olaf Gericke „Jeder einzelne Baum trägt dazu bei, unsere Landschaft widerstandsfähiger zu machen und die Lebensqualität im Kreis zu erhalten. Dass er die Kita-Kinder über viele Jahre begleiten wird, ist natürlich besonders schön.“
An der Pflanzaktion nahmen auch Vertreter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW sowie die Kita-Leiterin und einige Kinder teil. Mit ihren Schaufeln halfen sie tatkräftig mit, den Baum einzupflanzen und hatten dabei sichtlich Spaß. In Zukunft können sie die Früchte probieren, gemeinsam Marmelade herstellen oder aus den dunklen Beeren natürliche Farben gewinnen.

Der 100.000. Baum ist ein Meilenstein für das Projekt „280.000 Bäume“. Darüber freuten sich (v.l.) Landrat Dr. Olaf Gericke, Umweltdezernent Michael Ottmann, André Hackelbusch (Leiter Amt für Umweltschutz und Straßenbau), Matthias Große-Suntrup (Forstbezirk Warendorf), Sven Uhlenburg (Forstbezirk Oelde), Klimaschutzmanagerin Lea Hilling und Kitaleiterin Sandra Habicht. Mehrere Kita-Kinder halfen tatkräftig beim Einpflanzen mit. – Foto: Kreis Warendorf
