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Internationaler Museumstag am 17. Mai im Westpreußischen Landesmuseum – Geschichte erleben bei einer besonderen Führung

Foto: WLM

Am Sonntag, den 17. Mai 2026, öffnet das Westpreußische Landesmuseum anlässlich des Internationalen Museumstags seine Türen und lädt um 14 Uhr zu einer öffentlichen Führung zur Kloster- und Baugeschichte des Hauses ein. Der Eintritt sowie die Teilnahme an der Führung sind an diesem Tag kostenfrei.

Wer das Museum besucht, betritt einen Ort mit langer und bewegter Vergangenheit: Über viele Generationen hinweg war der Gebäudekomplex ein lebendiges Franziskanerkloster und prägte das Erscheinungsbild der Warendorfer Altstadt mit. Kirche und Klosteranlage entstanden im Laufe des 17. Jahrhunderts und entwickelten sich zu einem prägenden Bestandteil des städtischen Lebens.

Heute verbindet sich hier Geschichte mit Gegenwart auf besondere Weise. Nach der Schließung des Klosters im Jahr 2008 wurde das denkmalgeschützte Ensemble umfassend renoviert und behutsam modernisiert. Seit 2014 ist das Westpreußische Landesmuseum hier zu Hause und hat den historischen Ort in einen offenen Begegnungsraum verwandelt – mit wechselnden Ausstellungen, vielfältigen Veranstaltungen und lebendiger Kulturvermittlung.

Dabei ist die Vergangenheit des Hauses weiterhin spürbar: Die ursprüngliche Klosterstruktur wurde bewusst erhalten, und in einzelnen Räumen lassen sich bis heute authentische Elemente entdecken, die vom Alltag der Franziskaner erzählen. Dieses „Museum im Museum“ macht den Rundgang zu einer besonderen Zeitreise.

Die Führung mit Werner Stock lädt dazu ein, das Gebäude nicht nur als Museum, sondern als vielschichtigen historischen Ort zu erleben – zwischen klösterlicher Tradition und moderner Nutzung.

Eine Woche später, am Sonntag, den 24. Mai 2026, haben Interessierte zudem die Gelegenheit, um 11 Uhr an einer regulären Führung zur Kulturgeschichte Westpreußens teilzunehmen.