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Es ist NICHT UNSER MÜLL, aber es ist UNSERE STADT 

Die Linksjugend [’solid] Warendorf hat am 28.03. Am Bahnhof und im Schulviertel Müll gesammelt. 
Unsere Müllsammelaktion hat gezeigt, dass wir als Gesellschaft ein Bewusstsein erzeugen müssen, wie wir mit unserer Umwelt umgehen.
Müll ist allgemein ein globales Problem, aber man kann in seiner Stadt anfangen und Aufmerksamkeit schaffen, wie sich Müll vermeiden lässt.
Der meiste Abfall kommt dabei vom Land, der achtlos weggeworfen und über Flüsse und den Wind ins Meer getragen wird. Geschätzte 380 Tonnen Kunststoff schwemmt beispielsweise der Rhein jedes Jahr in die Nordsee. Daneben spielen regional auch die Einträge aus der Schifffahrt, der Fischerei und der Offshore-Industrie eine große Rolle. Allein am Grund der Nordsee liegen laut NABU vermutlich mehr als 600.000 Kubikmeter Müll, das entspricht 1,5 Mal dem Kölner Dom.
Manchmal fehlt es auch gar nicht an Mülleimern, sondern scheitert schon am Verständnis. So haben wir Müll direkt vor einem fast leeren Mülleimer gefunden.
Dinge, über die wir nur mit Kopfschütteln reagieren konnten waren zum Beispiel: Einweg Vapes, eine Bong, Fahrradsattel, Fahrradkorb oder ein komplett voller gelber Sack im Gebüsch an den Bahngleisen.
Wir als solid wollen ein Bewusstsein schaffen für weniger Verschmutzung und generell mehr Achtsamkeit in unserer Gesellschaft.
Fotos: Linksjugend