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Fachtag „Forschen heißt fragen: Sprach- und MINT-Bildung verknüpfen“ in Beckum

Ein kleines Experiment zog die Aufmerksamkeit gleich zu Beginn auf sich: Rosinen „tanzten“ im Sprudelwasser. So startete der Fachtag „Forschen heißt fragen: Sprach- und MINT-Bildung verknüpfen“ am Berufskolleg Beckum – ein lebendiger Einstieg in die Welt von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) und deren Verbindung zur Sprachentwicklung.

Rund 65 pädagogisch Engagierte und Interessierte aus Kitas und Schulen nutzten die Gelegenheit, neue Impulse für ihre Arbeit mit Kindern zu erhalten. Schulleiter Markus Thewes begrüßte die Gruppe herzlich und betonte, dass er die Räumlichkeiten des Berufskollegs sehr gerne für dieses wichtige Thema zur Verfügung stelle.

Der Fachtag, organisiert vom Regionalen Bildungsnetzwerk in Zusammenarbeit mit der Stiftung „Kinder forschen“, zeigte praxisnah, wie Kinder beim Experimentieren, Vermuten, Beschreiben und Erklären nicht nur naturwissenschaftliche Zusammenhänge entdecken, sondern gleichzeitig ihre sprachlichen Fähigkeiten stärken. Die Logopädin Veronika Meiwald vom Deutschen Bundesverband für Logopädie und Dr. Stephan Gühmann von der Stiftung „Kinder forschen“ gaben in einem interaktiven Vortrag wertvolle Tipps, wie Kinder im Alltag beim Forschen und Sprechen begleitet werden können. In den Workshops probierten die Teilnehmenden verschiedene Frageformen aus und reflektierten deren Wirkung – ein anschauliches Beispiel dafür, wie Lernen und Sprache Hand in Hand gehen.

Der Kreis Warendorf arbeitet bereits seit rund 15 Jahren eng mit der Stiftung „Kinder forschen“ zusammen und bietet regelmäßig Workshops an. Der Fachtag machte einmal mehr deutlich: Wer Kinder zum Fragen ermutigt, weckt Neugier, fördert MINT-Kompetenzen und stärkt die Sprachentwicklung – und legt damit einen wichtigen Grundstein für die Zukunft.


Beim Aktionstag „Kinder forschen“ nutzten zahlreiche pädagogisch engagierte und interessierte Personen die Gelegenheit, neue Impulse für ihre Arbeit mit Kindern zu erhalten. – Foto: Kreis Warendorf