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Kolping-Betriebsbesichtigung bei Tippkötter

Was sich in den Hallen hinter der damaligen Velsener Schule zwischen Warendorf und Milte verbirgt, das konnten Mitglieder der Kolpingsfamilie Warendorfer jetzt erfahren. Vor 50 Jahren hat Hubert Tippkötter die Schule gekauft. Dahinter wurden in den Jahren 1984 und 1995 weitere Produktionshallen gebaut. Wurden zunächst Elektromotoren und Generatoren repariert, wurden später Notstromaggregate hergestellt. Dann kam die Idee auf, die Abwärme dieser Aggregate zu nutzen, die sogenannte Kraft-Wärme-Kopplung. Aus kleinen Anfängen heraus wurde Hubert Tippkötter mit seiner Firma damit zum Pionier von Blockheizraftwerken. Die mit Dieselmotoren betriebenen Blockheizkraftwerke produzieren Strom. Die damit entstehende Wärme entweicht nicht ungenutzt in die Atmosphäre, sondern wird über Wärmeaustauscher in Heizsysteme abgegeben. Betrieben werden können die Motoren auch mit Erdgas oder Biogas. Vor 5 Jahren wurde der Betreib von den beiden Mitarbeitern Uli Mietke und Alexander Löseke übernommen. Mit seinen rund 20 Mitarbeitern ist der Betrieb überwiegend Regional, aber auch in ganz Deutschland tätig. Auch sind derzeit 3 Auszubildende hier beschäftigt. Die Kunden kommen überwiegend aus dem Bereich der Industrie und dem öffentlichen Bereich. Zu den Aufgaben und Service der Firma gehören der Prozess der Entwicklung, die Produktion und die Wartung in den eigenen Werkstätten. Sehr stark nachgefragt ist in den letzten Jahren das Notstromgeschäft. Zum Abschluss bedankte sich Anne Fährenkämper bei Uli Mietke für den für seine anschauliche und begeisternde Art bei der Betriebsführung.

von Franz-Josef Hälker

Zu einer Betriebsführung trafen sich Mitglieder der Kolpingsfamilie Warendorf. Uli Mietke von der Firma Tippkötter Kraft-Wärme-Kopplung führte die Interessierten durch einen anschaulichen Betrieb

Fotos: Kolping Warendorf