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Mittelaltermarkt auch 2027 wieder auf den Lohwallwiesen in Warendorf

Herbei, Ihr Ritter, Gaukler, fahrendes Volk und edle Gäste: Das Mittelalterliche Marktfest zu Warantharpa erwartet euch im Juley Anno 2027!

Höret, höret, ihr guten Leut! Vernehmet die frohe Kunde: Auch Anno 2027 öffnen sich die Tore zu einem gar prächtigen Mittelaltermarkt auf den Lohwallwiesen der altehrwürdigen Stadt der Hanse, genannt Warantharpa. Wackere Ritter schlagen ihr Lager auf, fahrende Gaukler verblüffen mit ihren Künsten, Musikanten lassen Sackpfeifen und Trommeln erklingen, Alchemisten rühren geheimnisvolle Elixiere an, Quacksalber preisen wundersame Tinkturen feil und dralle Marketenderinnen kredenzen Speis’ und Trank. Kommet herbei und erlebet am 17. und 18. Juley Anno 2027 ein Fest, wie es seit langer Zeit die Menschen erfreut!

„Das ist sicher!“, betont Veit Kröger vom veranstaltenden kleinen Verein DuBiWa e.V., der die Feste mit insgesamt nur sechs Mitstreitern stemmt. Das klärende Gespräch, das dem Markt für diesen Termin grünes Licht gab, fand am 26. März mit André Auer vom Kulturamt, Markus Rompusch vom Ordnungsamt und Bürgermeister Peter Horstmann statt. „Also: sicher!“, betont Kröger noch einmal.

Durch die Planung zur Emsrenaturierung, die dem Lohwall ein völlig neues Gesicht geben wird, hatte die 12. Ausgabe des Mittelalterlichen Marktfestes lange in der Schwebe gehangen, weshalb Kröger zum Gespräch mehrere Vorschläge für Ausweichplätze mitgebracht hatte. Alle weit entfernt von der Warendorfer Altstadt und damit einer gesunden Spritze für Handel und Gastronomie in der Stadt nicht gerade förderlich. Schließlich sind die Mittelaltermärkte stets ein fünfstelliger Touristenmagnet und füllen die örtlichen Säckel mit gar manchem Taler. „Nee, nee, der Markt könne wie gehabt auf die Wiese“, habe man ihm beschieden.“

Ein fröhliches Lächeln umspielt daher Krögers Lippen, als er verkündet, dass die elementarsten Versorgungsstrategien bereits in trockenen Tüchern sind: „Die WCs sind bestellt“, sagt er lachend mit ernstem Hintergrund, denn die Ausleihmöglichkeiten im Hochsommer sind rar.

Um Heerlager muss der Markt nicht fürchten. 15 sind bereits fest angemeldet, darunter auch neue aus ganz Deutschland – das Marktfest hat in der Szene einen hervorragenden Namen. Sicher wieder dabei seien auch der Schweinebräter, vegane und vegetarische Delikatessen, Eis, seltenes Süßes, Gaukler, Alchemisten und vieles mehr. „Natürlich auch unsere Hausband: Des Wahnsinns Fette Beute aus Everswinkel. Weitere werden folgen.“

Mit der gewohnten Hilfe befreundeter Vereine wie den Pfadfindern, dem Schützenverein Eintracht, der Feuerwehr und dem THW sollen auch die Eintrittspreise so familienfreundlich bleiben wie zuletzt vor zwei Jahren. „Auch wenn alle Preise unvorstellbar gestiegen sind, wehren wir uns gegen eine Erhöhung“, unterstreicht Kröger. Gewinn will das Marktfest ohnehin nur machen, um damit Gutes zu tun. Auch nach dem 11. Marktfest erhielten wieder mehr als 100 Minderjährige – wegen des Datenschutzes über das städtische Sozialamt – einen Gutschein über je 50 Euro, einzulösen bei Spielwaren Pecher. Das wolle der Verein auch 2027 so halten, sagt Kröger, möglicherweise dann über einen anderen regionalen Spielwarenhändler.

Merket also auf, leset und markieret euch diese Ankündigung: Es wurde das Datum 17./18. Juli 2027 näher betrachtet und für gut befunden! Kommet zuhauf und seiet Teil eines Marktes voller Spektakel, Gelächter und mittelalterlicher Lebensfreude.

Die Mittelaltermärkte bieten neben Freude fürs Auge auch stets viele Möglichkeiten, sich beispielsweise über Lebensweise, Handwerk, oder das (Ab-)Leben in jenen Zeiten zu informieren