Das beliebte Tellen-Café wächst weiter: Neben dem bereits etablierten Treff im FreiRaum gibt es ab sofort ein zusätzliches Angebot im Caritas-Kleidersaal in Warendorf. Ziel ist es, noch mehr Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und gelebte Inklusion zu schaffen.
Ab sofort lädt das Tellen-Café auch montags von 9:00 bis 11:00 Uhr in den Caritas-Kleidersaal, Oststraße 20, ein. Das neue Angebot ist zunächst bis zu den Sommerferien geplant. Wie gewohnt stehen Kaffee, Gespräche und ein offenes Miteinander im Mittelpunkt.
Das bestehende Angebot bleibt unverändert: dienstags von 9:30 bis 11:30 Uhr im FreiRaum (Münsterstraße 27) treffen sich weiterhin Menschen aus Warendorf und Umgebung, um gemeinsam Zeit zu verbringen, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen.
Mit der Erweiterung reagiert das Tellen-Café auf die große Nachfrage und möchte noch mehr Menschen erreichen. „Gemeinsam Kaffee trinken, sich begegnen und ins Gespräch kommen – das ist und bleibt die Idee hinter dem Tellen-Café“, so Andrea Horstmann von der Heinrich-Tellen-Schule in Warendorf, einer Förderschule für geistige Entwicklung in Trägerschaft des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf.
„Die Idee entstand im FreiRaum, wo wir mittlerweile seit zwei Jahren dienstags mit dem Tellen-Cafe sind. Unser Ziel ist es, in Kontakt zu kommen mit den Menschen, die hier einkaufen und uns nett zuunterhalten“, erklärt Andrea Horstmann. Es handelt sich um einen ausgelagerten Lernort, wo die Schülerinnen und Schüler der Berufspraxisstufe der Tellen-Schule erste Berufserfahrungen sammeln, so die Pädagogin weiter.
Alina und Niklas, die regelmäßig im Café im Kleidersaal mit anpacken werden, gefällt es dort sehr gut. „Wir machen das Tellen-Café, decken den Tisch, kochen Kaffee und helfen auch dabei, wenn jemand Kleidung abgeben möchte“. Wir möchten mit den Menschen reden, die hier Kleidung spenden oder einkaufen, fassen die beiden ihre Tätigkeiten zusammen.
Kathrin Wiggering, die im Caritasverband für denBereich des Ehrenamts und des jungen Engagements der youngcaritas zuständig ist, erläutert: „Im Kleidersaal wird ausschließlich gespendete Kleidung zu günstigen Preisen verkauft. Die Idee mit dem Begegnungsraum entstand schon beim Umzug in die neuen Räumlichkeiten vor mehr als zwei Jahren. Etwa alle zwei Wochen sind donnerstagsnachmittags schon die Zuhörerinnen und Zuhörer des Projektes „Erzähl mir was“ vor Ort. Ich freue mich sehr, dass nun auch das Tellen-Café hier an der Oststraße ein Angebot macht. Der Kleidersaal war von Vornherein auch als Begegnungsort angelegt und der großzügige Eingangsbereich mit Küchenzeile, Tresen und verschiedenen Sitzmöglichkeiten bietet hierfür sehr gute Möglichkeiten.“
Katharina Fournier, die für den Caritasverband das Projekt „Inklusion vor Ort“ leitet, einem gemeinsamen Projekt der Stadt Warendorf und des Caritasverbandes, hebt hervor: „Das Tellen-Café ist im FreiRaum heute schon eine Marke. Der FreiRaum bietet Schülerinnen und Schülern ein „Klassenzimmer in der Stadt“, in dem man Neues ausprobieren und lernen kann. Die Zusammenarbeit mit der Berufspraxisstufe ist für uns wertvoll, da es die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schülern sehr fördert. Wir freuen uns sehr, dass das Tellen-Café wächst und nun an einem weiteren Ortin Warendorf inklusive Begegnungen ermöglicht.Auch im Kleidersaal arbeitet das Tellen-Café auf Spendenbasis, das bedeutet, der Kaffee ist kostenfrei. Wir übernehmen die Kosten für den Kaffee und die Werbung und hoffen, dass viele Warendorfer das Angebot wahrnehmen.“
Das Angebot richtet sich an alle Interessierten – unabhängig von Alter, Herkunft oder individuellen Voraussetzungen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen unter: www.inklusion-warendorf.de

Der Warendorfer Kleidersaal des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf richtet sich mit seinem Angebot an alle, die sich dafür interessieren. Die angebotene Kleidung stammt aus Spenden.
Foto: Caritasverband
